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Richtig bewerben - Schritt 1: Die Bewerbungsmappe

Die Bewerbungsmappe ist die Visitenkarte und soll möglichst authentisch sein. Fällt die Wahl auf eine rote Mappe, ist sie vielleicht zu bunt für die Branche und eine graue vielleicht zu öde. Wie die gelungene Bewerbungsmappe aussieht.

Bei der Bewerbung auf Papier haben Kandidaten deutlich mehr Spielraum, ihre Persönlichkeit einzubringen. (Bild: Stefan Thiermayer/Fotolia.com)
Bei der Bewerbung auf Papier haben Kandidaten deutlich mehr Spielraum, ihre Persönlichkeit einzubringen. (Bild: Stefan Thiermayer/Fotolia.com)

Es kommt selten vor, dass Versicherungsunternehmen von einem Kandidaten ausdrücklich eine Bewerbungsmappe verlangen. So mancher Bewerber mag es als lästig oder gar altmodisch empfinden, heute, wo doch fast alles online abgewickelt werden kann. Dabei haben Kandidaten bei der Bewerbung auf Papier im Vergleich zur Online-Bewerbung mehr Spielraum, ihre Persönlichkeit einzubringen.

Auswahl der Bewerbungsmappe

Spätestens vor dem Briefkasten zögern viele und machen sich Sorgen über den Zustand des Briefumschlags bei der Ankunft. Dieses Bedenken ist unbegründet, denn die Personaler großer Versicherungen bekommen die Briefumschläge gar nicht zu Gesicht. Und wenn doch, dann ist ihnen bewusst, dass ein Knick im Briefumschlag auf dem Postweg vorkommen kann. Auf eine leserliche und korrekte Beschriftung sollte der Bewerber immer achten. Besser ist es, einen Adressaufkleber am PC anzufertigen, das sieht professionell aus.

Wie sieht es mit Farbe, Form und Material der Mappe aus? Die äußere Erscheinung ist Geschmackssache und die exakte Vorliebe eines Personalverantwortlichen zu treffen nahezu unmöglich. Das sollte aber auch nicht das Ziel sein. Wichtig ist, dass der Bewerber voll hinter seinen Unterlagen steht. Viele Personaler bevorzugen die dreiteilige Bewerbungsmappe, andere empfinden sie als unpraktisch. Mappen, in denen Unterlagen abgeheftet werden, sind eher ungünstig. Mit der klassischen zweiseitigen Kartonmappe ist man mit seiner Bewerbung bei einer Versicherung auf der sicheren Seite.

Tipp: Insider-Wissen über Ihren Wunsch-Arbeitgeber gibt es im Arbeitgeber-Check.

Der Lebenslauf bestimmt die Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen

So wie beim Anschreiben gilt es auch bei der Bewerbungsmappe, sich von der Masse abzuheben. Dafür kann man zum Beispiel eine kursive Schrift beim Deckblatt wählen. Ausgefallene Ideen wie eine rote Schrift werden bei eher konservativen Branchen allerdings nicht gern gesehen. Schlichtheit ist angesagt. Neben dezenten Farben ist die Reihenfolge der Dokumente wichtig: Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf und Kopien der Arbeitszeugnisse. Die ordnen Bewerber in der Reihenfolge des Lebenslaufs in die Mappe. Wird das Abschlusszeugnis als erstes im Lebenslauf genannt, kommt es auch an erster Stelle in den Anlagen.


Deckblatt ist bei der Bewerbungsmappe kein Muss

Eine Streitfrage ist und bleibt das Deckblatt – oft gerne gesehen, aber kein Muss. Wenn sich ein Bewerber für ein Deckblatt entscheidet, sollte er wissen, dass ihm das keine zusätzlichen Punkte beschert. Dabei muss er aufpassen, nicht negativ aufzufallen, wie etwa durch ein zu großes Foto oder unvollständige Kontaktdaten. Das Foto und die Kontaktdaten können wahlweise auf dem Deckblatt oder auf dem Lebenslauf Platz finden, doch nicht doppelt.

Arbeitszeugnisse gehören in jede Bewerbungsmappe

Dass (Arbeits-)Zeugnisse in die Bewerbungsmappe gehören, weiß jeder. Aber was tun, wenn die Aussagen darin einen nicht im besten Licht erscheinen lassen? Einfach weglassen? Eher nicht. Mittelmäßige Zeugnisse sind besser als keine, denn Personalchefs gleichen die Angaben der praktischen Erfahrungen aus dem Lebenslauf mit den Zeugnissen ab. Genauso wie Lücken im Lebenslauf keinen guten Eindruck machen, tun das natürlich auch fehlende Zeugnisse.

Ist die gesamte Bewerbungsmappe fertig, heißt es noch einmal, sich die Zeit nehmen und sorgfältig überprüfen, ob alles seine Ordnung und Richtigkeit hat. Zum Schluss richtig frankieren und Daumen drücken.

Datum: 03/11
Autor: Thomas Friedenberger

Schritt 2 - Das Anschreiben

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