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Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung ist das Berufsfeld, das mit am meisten interdisziplinäres Know-how, Innovationskraft und analytisches Denkvermögen erfordert. Der Bereich teilt sich in die beiden Abteilungen Grundlagenforschung und Produktentwicklung.

Besonders in Forschung und Entwicklung von Großbetrieben wird ständig an Innovationen gearbeitet. (Bild: AA+W/Fotolia)
Besonders in Forschung und Entwicklung von Großbetrieben wird ständig an Innovationen gearbeitet. (Bild: AA+W/Fotolia)

Wirtschaftsingenieure aber auch Naturwissenschaftler arbeiten in Forschung und Entwicklung eng zusammen. Es geht darum, neues Wissen zu erwerben, praktische Probleme zu lösen und neue Produkte auf ihre Umsetzbarkeit und Chancen auf dem Markt zu prüfen.

Vor allem Großbetriebe sind in der Forschung und Entwicklung die Vorreiter. Denn dort wird ständig an produktions- und absatzsteigernden Innovationen gearbeitet.

Grundlage schaffen

Neue Theorien und Hypothesen erweitern die Wissensbasis über bereits bestehende Produkte. Die Forschungstätigkeit erfolgt oft in Hochschulen oder Instituten wie dem Max-Planck-Institut oder Instituten der Fraunhofer Gesellschaft. Mit ihrer Arbeit schaffen die Forscher die Grundlage für die weitergehende Entwicklung.

Der Prozess von der Technologie bis zur Produktentwicklung ist langwierig und teuer. Ingenieure untersuchen das neue Wissen aus der Grundlagenforschung mit Hilfe von verschiedenen Techniken auf mögliche Probleme. In der sogenannten Vorentwicklung prüfen sie, ob die Produkte und Prozesse umsetzbar sind, um sie schließlich mit all ihren Potenzialen auf dem Markt einzuführen.

Interdisziplinäre Kenntnisse

Die Einstiegschancen in Forschung und Entwicklung sind sehr gut. Es besteht vor allem ein großer Bedarf an Wirtschaftsingenieuren im Bereich der Entwicklung.

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Die Studie R&D Scoreboard des Department of Business, Innovation & Skills (BIS) gibt jedes Jahr eine Übersicht über die weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung heraus. Demnach lag 2009 Deutschland – nach Amerika und Japan – auf Platz drei der forschungsintensivsten Länder. Mehr als die Hälfte deutscher Ausgaben war allein dem Forschungsbereich Automobilbau und -teile vorbehalten.

Gute Karrierechancen haben Absolventen in Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Werkstoffwissenschaften oder Nachrichtentechnik. Interdisziplinäre Fachkenntnisse – etwa im Softwarebereich oder in der EDV im CAD-Bereich – verschaffen jedem Bewerber bei Automobilunternehmen einen wesentlichen Vorteil. Gute Chancen haben auch promovierte Ingenieure.

Datum: 04/11
Autorin: Susann Kobs

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