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Simulationstechnik

Ohne Simulationstechnik keine Entwicklung in der Automobilindustrie: Breites theoretisches Wissen, Teamfähigkeit und Internationalität sind in der Fahrzeugsimulation wichtige Voraussetzungen.

Den Ernstfall proben. Sicherheit steht im Vordergrund. (Bild: Harry Hautumm / pixelio.de)
Den Ernstfall proben. Sicherheit steht im Vordergrund. (Bild: Harry Hautumm / pixelio.de)

Mithilfe der Fahrzeugsimulation soll der Konstruktionsstand frühestmöglich hinsichtlich der Anforderungen überprüft und verfolgt werden – und das möglichst ohne aufwändige Hardwaretests. Damit wird sichergestellt, dass die Produkte den spezifizierten Anforderungen genügen und effizient daraufhin entwickelt werden.

Außerdem macht es die Simulation möglich, komplexe Zusammenhänge zu identifizieren und zielgerichtet zu optimieren. Auch Teilbereiche wie etwa Safety, Dauerhaltbarkeit und NVH können neue bzw. optimierte Konzepte erarbeiten. Insgesamt werden die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte durch die Anwendung der Simulation sehr gesteigert.

Simulationsingenieur: Einarbeitung in komplexe Softwaretools

Für die technische Anwendung muss der Simulationsingenieur sich zunächst in die komplexen Softwaretools, das Modellhandling sowie die fachbereichsspezifischen Methoden einarbeiten. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen für seine tägliche Arbeit. Hier kann bereits häufig auf das an der Hochschule erlernte theoretische Wissen zurückgegriffen werden, um den technischen Hintergrund der Softwaretools und -analysen rasch zu verstehen und diese effizient einzusetzen. Im Bereich NVH-Simulation gehören zum erforderlichen theoretischen Fundus die Fächer Technische Mechanik, Finite Elemente Methode, Maschinendynamik und Akustik.

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Ganzheitliche Lösungen in der Simulationstechnik

In einem heute entwickelten Fahrzeug ist jedes Konzept an seinem entsprechenden Platz und in der entsprechenden Form, da dies für die beteiligten Entwicklungsbereiche eine gemeinsame und optimale Lösung darstellt.

Gerade dieser Teil der Arbeit, bei dem in Teams aus Vertretern unterschiedlicher Fachbereichen ganzheitliche Lösungen erarbeitet werden, bietet viele Möglichkeit verschiedene technische und wirtschaftliche Perspektiven zu verstehen und diese in die fachbezogene Arbeit zu integrieren.

Datum: 11/10
Autorin: Eva Flick

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