Technologiemanager
Technologiemanager sind Brückenbauer zwischen Technik und Management. Sie entwickeln nicht nur innovative Ideen für die Zukunft sondern setzen sie auch um. Technologiemanager sind gefragt. Sie verfügen nicht nur über Spezialwissen in einem Fachgebiet.

- Prozessingenieure bilden häufig die Schnittstelle zu Lieferanten. (Bild: ugurbariskan / istockphoto)
Die Technologiemanager sind Manager mit technologischem Wissen und gleichzeitig Ingenieure, die betriebswirtschaftlich denken. Die Begriffe Innovationsmanagement und Forschungs- und Entwicklungsmanagement (FuE-Management) werden oft an Stelle von Technologiemanagement verwendet. Sie zeigen, welche Schwerpunkte das Technologiemanagement hat.
Innovationen gesucht
In der Praxis bedeutet das: Für Unternehmen, die Motoren konstruieren, ist es entscheidend, neue Technologien selbst zu entwickeln und gleichzeitig deren Chancen einzuschätzen. Technologiemanager sind in der Automobilindustrie etwa als Abteilungsleiter für die Produkt- und Produktionsentwicklung gefragt. Sie können auch Mitarbeiter in der Abteilung für Forschung und Entwicklung oder Projektmanager werden. Zu den Aufgaben von Technologiemanagern gehören Marketing, Finanzierung, Controlling und der Vertrieb.
Betriebswirtschaftliche Kenntnisse ermöglichen die wirtschaftliche Planung für die Zukunft. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) meldete 2010 einen Aufwärtstrend: Die deutsche Automobilindustrie investierte im Vorjahr etwa 21 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Das war eine Steigerung um rund vier Prozent im Vergleich zu 2008. Insgesamt lagen die Aufwendungen für FuE der deutschen Industrie im vergangenen Jahr bei rund 57 Milliarden Euro. Damit ist die Automobilindustrie die innovationsstärkste Branche Deutschlands.
Studium Technologiemanagement
An einigen Universitäten in Deutschland können Studenten das Fach Technologiemanagement direkt belegen. Es gibt sowohl Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor als auch Master. Schwerpunkte liegen meist entweder im Maschinenbau oder in der Verfahrenstechnik. Ein möglicher Weg zum Technologiemanager kann aber auch das Studium einer Ingenieurwissenschaft und ein anschließender Master in Wirtschaftswissenschaften sein. Die Zukunftsaussichten für angehende Technologiemanager sehen vergleichsweise gut aus.
- Berufsfeld: Consulting
- Berufsfeld: Eisenbahningenieure
- Berufsfeld: Fahrzeugtechnik
- Berufsfeld: Forschung und Entwicklung
- Berufsfeld: IT-Automotive
- Berufsfeld: Mechatronik
- Berufsfeld: Produktentwickler
- Berufsfeld: Produktion
- Berufsfeld: Prozessingenieure
- Berufsfeld: Simulationstechnik
- Berufsfeld: Technologiemanager
- Berufsfeld: Vertriebsmanagement
Studium Technologiemanagement
An einigen Universitäten in Deutschland können Studenten das Fach Technologiemanagement direkt belegen. Es gibt sowohl Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor als auch Master. Schwerpunkte liegen meist entweder im Maschinenbau oder in der Verfahrenstechnik. Ein möglicher Weg zum Technologiemanager kann aber auch das Studium einer Ingenieurwissenschaft und ein anschließender Master in Wirtschaftswissen-schaften sein. Die Zukunftsaussichten für angehende Technologiemanager sehen vergleichsweise gut aus.
In Zeiten knapper Kassen werden der effizienten Forschung und Entwicklung neuer Produkte große Wettbewerbsvorteile beigemessen. Zur Lösung der umfangreichen Aufgaben sind die interdisziplinären Ingenieure genau die Richtigen.
Datum: 11/10
Autorin: Dorothee Ragg
Das könnte Sie auch interessieren:
Jobs & Arbeitgeber
Finden Sie Jobs und Arbeitgeber in der Branche Automotive:
Sind Ihre Bewerbungsunterlagen überzeugend? Registrieren Sie sich im Career Club und ergattern Sie einen kostenlosen Bewerbungscheck.




