Interkulturelle Fähigkeiten: International starten
In Zeiten der Globalisierung arbeiten Ingenieure immer häufiger in international zusammen gesetzten Teams. Qualifikationen wie Englischkenntnisse, Mobilität und Anpassungsvermögen sind besonders bei Nachwuchskräften gefragt.
Interkulturelle Fähigkeiten von Ingenieuren
Gerade in der Automotive-Branche sind viele Unternehmen international tätig und suchen zunehmend Nachwuchsingenieure mit interkultureller Kompetenz und der Fähigkeit, in globalen Dimensionen zu denken. Gute Englischkenntnisse gehören zu den Grundvoraussetzungen von Ingenieuren. Dies belegt auch die Staufenbiel-Studie JobTrends 2008: 93 Prozent der befragten Unternehmen nannten Englischkenntnisse als unbedingt notwendig. Die Sprachfähigkeiten sind beinahe so wichtig wie die praktischen Erfahrungen, die 95 Prozent aller Unternehmen von Bewerbern fordern.
Unterschiedliche kulturelle Hintergründe
Aber nicht nur Fremdsprachenkenntnisse sind bei Unternehmen der Automotive-Branche gern gesehen, sondern auch das Wissen über nationale Kulturen. Wichtige Eigenschaften sind etwa Integrationsbereitschaft, soziale Sensibilität und Anpassungsvermögen. Andere Denk- und Verhaltensweisen sollten toleriert und verstanden werden können. Diese Kompetenzen machen sich besonders dann bezahlt, wenn man in international zusammengesetzten Teams arbeitet. Hier treffen Ingenieure mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund aufeinander, die eine Basis finden müssen, um mögliche Konflikte zu bereinigen und gemeinsame Lösungen zu finden.
Auslandserfahrung für Ingenieure
Viele Hochschulen bieten Kooperationen mit Universitäten in aller Welt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) informiert unter www.daad.de/ausland über Adressen und Möglichkeiten. Weitere Infos gibt es unter europa.eu.int/eures. Auch mit Literatur oder Seminaren zu Ländern und ihren Besonderheiten können sich Ingenieure auf die internationale Arbeit vorbereiten. Je nach Aufgabenschwerpunkt sind spezielle Seminare zu Themen wie „Internationale Projektarbeit“ oder „Internationalität von Firmen in globalen Märkten“ sinnvoll.
Datum: 5/09
Autorin: Eva Flick
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