Weiterbildung: aber wie?
Weiterbildung ist wichtiger denn je. Für Ingenieure in der Automobilindustrie kann ein MBA oder ein Aufbaustudium die Türen zum Wunscharbeitgeber öffnen.

- Das MBA-Studium in der Automobil- und Zulieferindustrie ist für viele Ingenieure die passende Weiterbildung. (Bild: Fotolia)
Auf jeden Fall steht fest: ein Aufbaustudium und erst recht ein MBA sind eine erhebliche Investition. Sie kosten in jedem Fall Zeit und Geld und häufig auch noch Geduld und Nerven. Lohnt es sich trotzdem? Ein höheres Gehalt? Eine schnellere Karriere? Die freie Jobauswahl?
Ja, Weiterbildung lohnt sich, auch wenn ein höheres Gehalt, eine schnellere Karriere und eine freie Jobauswahl nicht garantiert folgen.
Das MBA-Studium ist für viele Ingenieure mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielen in der Automobil- und Zulieferindustrie die passende Weiterbildung. Hauptsächlich eignen sich die Programme für alle mit einem ersten Hochschulabschluss und einigen Jahren Berufserfahrung.
Neue Karrierechancen nach dem MBA
„Ein MBA-Abschluss eröffnet zwei Möglichkeiten“, sagt Rebekka Baus, MBA-Expertin bei Staufenbiel Institut und Autorin des Karriere-Handbuchs „Das MBA-Studium“. „Als ,Career enhancer‘ qualifiziert er für die Übernahme weitreichender Managementfunktionen.“ Wer etwa vorher in sehr technisch orientierten Funktionen in der Forschung und Entwicklung saß und die Karriereleiter nach oben klettern will, braucht wirtschaftswissenschaftliches Grundwissen und Managementfähigkeiten. Der MBA kann hier die Wissenslücke schließen.
„Der Master of Business Administration kann auch ein ,Career changer’ sein“, so Rebekka Baus weiter. Der MBA führt dann überhaupt erst einmal in die Automobil- und Zulieferindustrie oder eröffnet dort die Türen in einen anderen Funktionsbereich.
Aber welches Programm ist das Richtige? Für Ingenieure mit konkreten neuen beruflichen Zielen ist ein kurzes Vollzeitprogramm an einer Business School, die über gute Kontakte zu den angestrebten Wirtschaftssektoren verfügt, ein guter Weg.
Überdurchschnittlich viele Ingenieure zieht es an die Leipzig Graduate School of Management. 45 Prozent aller Studenten dort haben einen technischen Hintergrund Das ergab die Staufenbiel- Studie MBATrends 2009/ 10. Immerhin 42 Prozent aller Studenten mit einem ingenieurwissenschaftlichen Erststudium sind an der ESADE Business School und an der SDA Bocconi School of Management eingeschrieben. 40 Prozent an der Audencia Nantes School of Management und 38 Prozent an der IMD.
Weiterlesen: Welcher ist der richtige Zeitpunkt für ein MBA-Studium?
Jobs & Arbeitgeber
Finden Sie Jobs und Arbeitgeber in der Branche Automotive:





