Logistik: Umsetzbare Konzepte gefragt
Die Logistikberatung kann viele Bereiche betreffen: vom Informationsfluss bis hin zur Auftragsabwicklung. Berater mit pragmatischer Denke und technischem Verständnis sind gefragt.

- Die Logistikberatung kann vom Informationsfluss bis zur Auftragsabwicklung viele Bereiche betreffen. (Bild: Anatoly Vartanov/Fotolia)
Supply Chain: beginnend beim Kunden
Viele erfolgreiche Unternehmen haben meist auch eine perfekte Logistik. Diese optimiert die gesamte Supply Chain, beginnend beim Kunden, über den Vertrieb, die Produktion und die Beschaffung des Unternehmens bis hin zu den Lieferanten. Dabei sind alle Informations- und Warenflüsse wichtig. Solche Supply Chains sind heute fast immer global. Kunden in Deutschland können ihre Produkte aus einer Fabrik in Indien bekommen, deren Lieferanten wiederum in Argentinien oder der Ukraine sitzen.
Zentrale Aufgabe des Logistikberaters
Die größte Chance ist es, aber auch die größte Herausforderung in weltumspannenden Supply Chains, die relevanten Informationen mit anderen zu teilen. Nur dann wird bester Service zu bestmöglichen Kosten erbracht. Aber: Längst nicht alle Unternehmen haben Organisation und Systeme entlang der Supply Chain ausgerichtet. Hier kommt der Logistikberater ins Spiel. Eine seiner zentralen Aufgaben: Sprach-, Denk- und Kultur-Barrieren überwinden.
Die Kosten des Logistiknetzwerks
Die Logistikberatung kann viele Bereiche betreffen: den Informationsfluss, die Planungsrhythmen und die Sortimentierung, das Dispositionsverfahren und die Auftragsabwicklung. Das Ziel: eine Organisation, die sich am Durchlauf des Kundenauftrags orientiert. Nur wenn die Kosten des Logistiknetzwerks sinken, Bestände auf das notwendige Maß reduziert werden und der Kundenservice verbessert wird, ist ein Unternehmen im eigentlichen Sinne des Wortes: gut beraten.
In gemeinsamen Teams arbeiten
Beim Start eines Beratungsprojekts werden alle Beteiligten an der Supply Chain auf das gemeinsame Projektziel eingeschworen. Jetzt arbeiten die Berater mit den Kundenmitarbeitern in einem gemeinsamen Team. Der erste Schritt ist die umfassende Analyse. Die Fachabteilungen legen Datenbestände offen, die durch die Logistikberater konsolidiert werden. So ergibt sich oft erstmalig eine echte Transparenz über die Supply Chain. Und damit können die größten Defizite erkannt werden und die Logistikberater können die Ursachen aufzeigen. In der Konzeptphase wird heftig diskutiert, doch nur so kann ein umsetzbares Gesamtkonzept entstehen. Gut, wenn die Berater in dieser Phase weiter intensiv dabei sind. Denn auch das beste Logistik-Konzept muss schließlich implementiert werden.
Datum: 04/10
Autor: Thomas Friedenberger
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