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Bewerbung im Handel – Step 4: Vorstellungsgespräch

Der Freude über die Einladung zum Vorstellungsgespräch folgt schnell Nervosität – vor allem, wenn es das erste Vorstellungsgespräch ist. Wer ein paar Tipps beherzigt, kann sie überwinden.

Vorstellungsgespräch: Anzug ist die bessere Wahl. (Bild: Photocase/Thomas K)
Vorstellungsgespräch: Anzug ist die bessere Wahl. (Bild: Photocase/Thomas K)

Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeutet: die Bewerbungsunterlagen haben den Personaler bereits überzeugt. Jetzt geht es um die Kriterien, die nicht in Anschreiben und Lebenslauf stehen. Angst muss dabei niemand haben. Schließlich handelt es sich nicht um ein Verhör.

Kein Verhör und kein Verkaufsgespräch

Es ist aber auch kein Verkaufsgespräch, in dem es nur darum geht, seine Vorzüge zu preisen: Im Bewerbungsinterview geht es vielmehr um ein gegenseitiges Kennenlernen. Beide Seiten tun gut daran, sich realistisch darzustellen. Wie sonst sollen die Beteiligten bewerten, ob sie zueinander passen? Der Personalentscheider will herausfinden, ob der Bewerber fachlich und persönlich in das Unternehmen passt. Der Bewerber erhält weitere Informationen zur offenen Position und Einblicke in die Unternehmenskultur.

Standards vorbereiten

Auch wenn Vorstellungsgespräche immer anders verlaufen, ist es möglich, sich vorzubereiten. Standard sind Fragen zur Person, dem Lebenslauf und bisherigen Erfahrungen. Außerdem wird der Personaler prüfen, wie gut sich der Bewerber mit der Handelsbranche, den Produkten und dem Unternehmen auskennt und wie es um sein ökonomischesWissen steht. Fachkompetenz allein reicht aber nicht.

Speziell in Berufen mit Kundenkontakt oder in leitenden Positionen ist ein guter Umgang mit Menschen wichtig. Diese Fähigkeiten sollten sich im Gespräch zeigen. Auch in Berufen, in denen vor allem analytische und organisatorische Fähigkeiten gefragt sind, können persönliche Kompetenzen entscheidend sein. Schließlich hat die Branche nicht nur mit Waren zu tun, sondern auch mit Menschen, die im Handel arbeiten.

Fragen stellen erlaubt

Personaler sehen es gerne, wenn auch Bewerber Fragen stellen. Aber nicht alle Fragen kommen gut an, etwa solche, die sich mit einem Blick auf die Internetseite beantworten lassen. Besser ist es, sich nach den konkreten Arbeitsumständen zu erkunden. Wer sich als Key Account Manager bewirbt, kann zum Beispiel nach dem Customer-Relationship-Management-System fragen.

Mehr zum Thema

  • Vorstellungsgespräch - Step 1: Vorbereitung
  • Vorstellungsgespräch - Step 2: Das Gespräch
  • Vorstellungsgespräch - Step 3: Die häufigsten Fragen
  • Vorstellungsgespräch - Step 4: Nachbereitung
  • Checkliste: Vorstellungsgespräch
  • Checkliste: Körpersprache

Wie im Bewerbungsschreiben müssen auch im Vorstellungsgespräch die Formalitäten stimmen. Die Kleidung zeigt, wie viel Bedeutung der Bewerber dem Termin zumisst. Schön, wenn ein beschriftetes T-Shirt die Persönlichkeit ausdrückt. Für eine Bewerbung ist aber der Anzug die bessere Wahl.

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Mehr zum Thema: "Bleiben Sie freundlich und authentisch" - Expertentipp von Kerstin Rothermel, Senior Manager im Talent Relation Management der Media-Saturn-Unternehmensgruppe.Bewerbungsunterlagen: "Wenige Worte müssen überzeugen"

Datum: 4/09
Autor: Sascha Reimann

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