Vorstellungsgespräch im Handel - Step 1: Vorbereitung
Die Einladung für das Vorstellungsgespräch liegt auf dem Tisch. Nun muss der Bewerber zeigen, die richtige Persönlichkeit für die Welt des Handels zu sein. Wer die wichtigsten Tipps beherzigt, hat gute Karten.

- Auch die Kleiderfrage zählt zur Vorbereitung. (Bild: Robert Kneschke / Fotolia)
Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeutet: Die Bewerbungsunterlagen haben den Personaler überzeugt. Jetzt geht es um die Kriterien, die das Unternehmen nicht dem Anschreiben und Lebenslauf entnehmen kann. Manche Aspekte kommen auf jeden Fall zur Sprache. Und auf die können Bewerber sich gut vorbereiten. Das gibt Sicherheit und schont die Nerven.
Zum Hörer greifen und recherchieren
Vor allem sollten Bewerber zeigen, dass sie sich mit dem Unternehmen und der Branche intensiv beschäftigt haben. Die erste Informationsquelle ist die Unternehmenswebsite. Hier finden sich Fachartikel oder Jahresberichte mit interessanten Zahlen und Fakten. Wer nicht fündig wird, sollte zum Hörer greifen und sich Image-Broschüren oder den letzten Geschäftsbericht zuschicken lassen.
Sinnvoll ist auch, eine Jobmesse zu besuchen, wenn sich vor dem Vorstellungsgespräch noch die Gelegenheit ergibt. Handelsunternehmen sind auf solchen Messen fast immer gut vertreten, und selbst wenn das Wunschunternehmen nicht vor Ort ist, lässt sich in persönlichen Kontakten mit anderen Personalern einiges über die Branche und Berufsbilder erfahren.
Als Nächstes sollten Bewerber in Online- Archiven, Suchmaschinen und sozialen Netzwerken recherchieren. Wie hat sich die Firma in den letzten Jahren entwickelt? Wodurch hebt sie sich von der Konkurrenz ab? Wie berichtet die Presse über das Unternehmen? Es ist wichtig, auf dem Laufenden zu sein, denn auch Fragen nach neuen Produkten oder Expansionsplänen des Unternehmens können Thema im Vorstellungsgespräch sein.
Anschaulicher Lebenslauf
Zur Vorbereitung gehört außerdem der eigene Lebenslauf. Es reicht nicht, diesen im Vorstellungsgespräch flüssig und sicher wiederzugeben. Der Bewerber muss seine praktischen Erfahrungen auch anschaulich beschreiben und belegen können. Hier punktet natürlich, wer bereits während des Studiums in den Handel oder die Konsumgüterindustrie hineingeschnuppert hat.
Nicht erst am Tag vor dem Vorstellungsgespräch sollte die Kleiderfrage geklärt werden. Anzug oder Kostüm sind im Zweifelsfall immer die richtige Wahl. Wenn dann noch die Anfahrt so geplant ist, dass man pünktlich und entspannt zum Termin erscheint, steht einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege.
Weiter mit Step 2: Das Gespräch
Weiter mit Step 3: Die häufigsten Fragen
Weiter mit Step 4: Nachbereitung
Datum: 12/10
Autor: Heinz Peter Krieger
Jobs & Arbeitgeber
Finden Sie hier Jobs und Arbeitgeber im Handel:





