Vorstellungsgespräch im Handel - Step 2: Das Gespräch
Der Termin des Vorstellungsgesprächs ist da. Nun kommt es darauf an, sich und seine Fähigkeiten optimal zu präsentieren.

- Im Vorstellungsgespräch punkten. (Bild: Meddy Popcorn/Fotolia)
Jedes Vorstellungsgespräch verläuft individuell – und doch ähnlich. Die Personalentscheider wollen herausfinden, ob der Bewerber fachlich und persönlich für die Stelle geeignet ist. Der Bewerber erhält weitere Informationen zur offenen Position und Einblicke in die Unternehmenskultur. Beide Seiten tun deshalb gut daran, sich realistisch darzustellen. Wie sonst sollen sie sonst feststellen, ob sie zueinander passen?
„Erzählen Sie doch mal…“
Der Lebenslauf ist ein beliebter Einstieg und meist die Grundlage für das weitere Gespräch. Mit der Aufforderung: „Erzählen Sie doch einmal ein bisschen über sich“, müssen Bewerber auf jeden Fall rechnen. Die folgende Selbstpräsentation verrät viel: Ist der Kandidat ein Kommunikationstalent oder zieht er sich eher zurück? Kann er sich – und damit später auch Produkte – gut verkaufen oder stapelt er tief? Gerade im Handel und in der Konsumgüterindustrie ist dies mehr als ein bloßes Warm-up. Denn hier werden Nachwuchskräfte gesucht, die engagiert und pragmatisch rüberkommen und schnell einen direkten Draht zu anderen Menschen entwickeln.
Sinnvoll ist, die wichtigsten Stationen aus dem Lebenslauf kurz und knapp zu referieren – denn die Unternehmensvertreter kennen die Daten ja bereits. Dabei sollten Punkte, die etwas mit der angestrebten Stelle zu tun haben, besonders erwähnt werden, also zum Beispiel Studienschwerpunkte, Praktika oder ein Auslandsaufenthalt.
Persönlichkeit zeigen
Wichtig ist, die Daten aus dem Lebenslauf nicht nur abzuhaken. Das Unternehmen möchte schließlich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers gewinnen. Zu lang darf der Monolog aber auch nicht ausfallen. Die Gesprächspartner werden schon signalisieren, was sie besonders interessiert.
Aufbauend auf dem Lebenslauf werden nun die weiteren Themen beleuchtet.Das Unternehmen wird prüfen, wie gut sich der Bewerber mit der Branche, den Produkten und dem Unternehmen auskennt.
Fragen stellen
Das Angebot, selbst Fragen zu stellen, sollte auf keinen Fall höflich abgelehnt
werden. Denn hier handelt es sich um keine Floskel, sondern um die Chance, mehr über den Job und das Unternehmen zu erfahren. Und um einen Test, ob der Kandidat sich nur oberflächlich oder wirklich intensiv auf seine Bewerbung vorbereitet hat.
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Datum: 12/10
Autor: Heinz Peter Krieger
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