Vorstellungsgespräch im Handel - Step 4: Nachbereitung
Nicht jedes Vorstellungsgespräch bringt ein Zusage des Unternehmens mit sich. Doch durch eine gründliche Nachbereitung des Gesprächs können Bewerber ihre Chancen beim nächsten Mal noch weiter verbessern.

- Eine gründliche Nachbereitung erhöht die Chancen beim nächsten Gespräch. (Bild: Mellimage / Fotolia)
Der Handel ist für Akademiker attraktiver geworden. Damit steigt auch die Konkurrenz bei der Bewerbung. Es kann deshalb nicht jedes Vorstellungsgespräch erfolgreich verlaufen.
Nach einem Misserfolg ist die anschließende Nachlese umso wichtiger. Was also tun, wenn es schiefgegangen ist und dem Vorstellungsgespräch nicht die ersehnte Zusage oder eine Einladung zur zweiten Runde folgte?
Sich selbst hinterfragen
Woran hat’s gelegen? Was lief falsch? Fragen, die sich Bewerber stellen sollten, die nach einem Vorstellungsgespräch hören oder lesen: „Es tut uns leid. Wir haben uns für einen anderen entschieden.“ Wer es jetzt schafft, zu einer realistischen Antwort zu kommen, hat beim nächsten Mal bessere Karten.
An den Bewerbungsunterlagen kann es nicht gelegen haben. Die konnten ja überzeugen - also muss vor Ort etwas danebengegangen sein. Oft ist mangelnde Vorbereitung der Grund für die Absage. Habe ich Fragen gestellt, die schon ein Blick auf die Unternehmenshomepage beantwortet hätte? Wie war die Darstellung meines Lebenslaufs? Gab es Widersprüche? Wie glaubwürdig war mein Interesse für den Handel und das Unternehmen? Wie souverän habe ich auf Stressfragen reagiert? Wie war mein Auftreten? War ich authentisch?
Wie war das Auftreten?
Auch das äußere Erscheinungsbild kann den Ausschlag gegeben haben. Waren meine Kleidung und meine Schuhe sauber und gepflegt und für die Branche angemessen? Habe ich mich darin wohlgefühlt oder kam ich mir verkleidet vor? Hat mein Gegenüber das vielleicht gemerkt?
Eine Analyse all dieser Punkte kann Aufschluss geben, ist aber nicht immer ganz einfach. Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Outfits können Freunde geben. Auch die Darstellung des Lebenslaufs kann man vor Freunden üben – oder mithilfe einer Videokamera.
Nachhaken
Schließlich spricht auch nichts dagegen, beim Unternehmen, das abgesagt hat, direkt nachzufragen. Hier sollte man sich nicht mit Floskeln abspeisen lassen, sondern detailliert nachhaken – auch wenn es unangenehm ist. Für künftige Bewerbungen kann eine genaue Begründung der Absage sehr hilfreich sein. Denn beim nächsten Gespräch gilt wieder: Sich jetzt gut verkaufen.
Zurück zu Step 1: Die Vorbereitung
Zurück zu Step 2: Das Gespräch
Zurück zu Step 3: Die häufigsten Fragen
Datum: 12/10
Autorin: Eva Flick
Das könnte Sie auch interessieren:
Jobs & Arbeitgeber
Finden Sie hier Jobs und Arbeitgeber im Handel:





