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Elektroindustrie

Die Elektroindustrie ist Deutschlands zweitgrößter Industriebereich nach dem Maschinenbau. Gefragt sind hier Informatiker, die sich frühzeitig spezialisiert haben.

Informatiker arbeiten in der Elektroindustrie an Erstellung, Test und Wartung von Systemsoftware (Bild: Palto/iStockphoto)
Informatiker arbeiten in der Elektroindustrie an Erstellung, Test und Wartung von Systemsoftware (Bild: Palto/iStockphoto)

Kaum ein Bereich kommt heute ohne Entwicklungen aus der Elektroindustrie aus. Vor allem in der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, bei PC-Herstellern und Multimedia-Anbietern (Consumer Electronics), aber auch bei Haushaltswaren, Automatisierungs-, Medizin-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik oder der Kfz-Elektronik und Verkehrsleitsystemen werden Produkte der Elektronikbranche benötigt.

Die Branche ist Deutschlands zweitgrößter Industriezweig nach dem Maschinenbau und bietet mehr als 100.000 verschiedene Produkte und Systeme an. Nicht nur Ingenieure, sondern auch Informatiker sind hier gefragt.

Schlüsseltechnologien

Als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts gilt die Elektromobilität. Besondere Impulse erwartet die Elektroindustrie auch in den Bereichen Energieeffizienz und intelligente Stromnetze (Smart Grids). Durch den Atomausstieg konzentriert sich der Branchenschwerpunkt noch deutlicher auf effiziente Infrastrukturtechnologien. In der Automatisierungstechnik wird ebenfalls ständig nach IT-Lösungen gesucht.

Die technische Informatik gilt dabei als Schnittstelle zwischen Hardund Software. Sie ist deshalb der direkte Weg in die Branche. Vor allem zu Erstellung, Test und Wartung von Systemsoftware werden die spezialisierten Informatiker eingesetzt. Sie beschäftigen sich häufig auch mit Rechner- und Kommunikationssystemen. Sensorik oder Regelungstechnik können weitere Schwerpunkte sein. Vor allem in der Automatisierungstechnik sind spezialisierte Informatiker gefragt, weil die Verfahren zur Produktivität von Schlüsselindustrien beitragen.

Internationale Branche

Pluspunkte haben Bewerber, die sich frühzeitig spezialisiert und schon während des Studiums Praxiserfahrung gesammelt haben. Die Anforderungen in der Elektroindustrie wandeln sich ständig. Entsprechend wichtig ist, Flexibilität mitzubringen.

Die Elektroindustrie ist global ausgerichtet. Viele Unternehmen der Branche arbeiten mit internationalen Kunden und Zulieferern zusammen. Bei den Beschäftigten ist deshalb neben der fachlichen Qualifikation Kommunikationstalent gefragt. Interkulturelle Kompetenz und gute Sprachkenntnisse fordern ebenfalls viele Unternehmen der Branche von ihrem Nachwuchs.

Datum: 08/2011
Autor: Edgar Naporra

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