Online-Bewerbung – Step 1: Jobsuche
Jobsuche, Online-Test, E-Mail-Bewerbung, Bewerbungsformular: Gerade für Informatiker führt der Weg zum ersten Job nicht selten durch die virtuelle Welt – Step by Step.

- Erfolgreiche Jobsuche: Der Kandidat muss wissen, was er will. (Bild: Fotolia/Peter Atkins)
Absolventen haben nach Ende ihres Studiums vor allem eins vor Augen: den ersten richtigen Job. Wer lange Bewerbungsphasen vermeiden will, sollte schon früh mit der Jobsuche beginnen.
Zu einer erfolgreichen Bewerbung gehört, dass der Kandidat weiß, was er will. Das kann von den Schwerpunkten im Studium abhängen, er sollte sich aber auch darüber im Klaren sein, was er von seinem ersten Job erwartet und welche Kompromisse er eingehen würde. Kurz: Was kann der Absolvent für das Unternehmen tun und umgekehrt? Stellenanzeigen enthalten
immer auch die Anforderungen des Jobs. Die wichtigsten sollte der Bewerber mit seinen Kompetenzen abdecken.
Aktive Suche
Viele Stellen werden heute nur noch über das Internet ausgeschrieben. Drei Viertel aller Unternehmen akzeptieren inzwischen Bewerbungen via E-Mail und mehr als die Hälfte bietet Online-Bewerbungsformulare an, zeigt die Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011. Da liegt es nahe, auch im Internet nach dem Traumjob zu suchen.
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Absolventen sollten sich früh und intensiv auf die Suche nach offenen Stellen begeben. Neben den Karriereseiten der Unternehmen, die über freie Stellen und den Bewerbungsprozess informieren, gibt es eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten für die Jobsuche: an vorderster Stelle Jobportale, die IT-spezifisch oder branchenübergreifend ausgerichtet sein können. Wer etwa weiß, in welchem Arbeitsumfeld er einsteigen möchte, kann Hilfsmittel wie RSS-Feeds oder Google Alerts nutzen, um aktuell über neue Jobangebote informiert zu werden.
Online-PR in eigener Sache
Um sich für Unternehmen interessant zu machen, können Bewerber ihre Lebensläufe in Bewerberdatenbanken einstellen. Doch nicht jedes Portal ist gleichermaßen geeignet – eine Vielzahl veröffentlichter Profile signalisiert eher Verzweiflung. Besser ist, sich etwas rarzumachen. Ist der Lebenslauf überzeugend, werden Personaler, die auf diese Weise Kandidaten suchen, ihn auch finden.
Nützlich ist außerdem, sich im Internet positiv in Szene zu setzen und Online-PR in eigener Sache zu betreiben – auf der eigenen Homepage oder in Social-Media-Netzwerken wie Xing, Linkedin oder Twitter. Mit qualifizierten Statements in Unternehmens-Blogs oder Foren können Bewerber ihren Namen ebenfalls ins Gespräch bringen. Wer spannende Jobs sucht, platziert so eine elektronische Visitenkarte, die für jeden sichtbar ist.
Datum: 03/11
Autorin: Susann Kobs
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