Vorstellungsgespräch: Der Funke muss überspringen
Für den ersten Eindruck bei der Bewerbung gibt es keine zweite Chance - das gilt vor allem im Vorstellungsgespräch. Neben einer guten Vorbereitung ist der zwischenmenschliche Aspekt besonders wichtig.

- (Bild: M.Adam-Grego/Fotolia)
Den ersten Eindruck von Bewerbern erhalten wir mit ihrer Bewerbungsmappe, die einen Überblick über die fachlichen Qualifikationen gibt. Selbstverständlich spielen auch die Examensnoten eine Rolle. Wirklich spannend wird es erst im Vorstellungsgespräch. Was macht den Bewerber aus? Welche Person steht dahinter? Was ist das Besondere an ihm? Hat er Humor? Passt er ins Team? Derartige Fragen interessieren uns im Vorstellungsgespräch besonders.
Die Chemie muss stimmen
Auf den zwischenmenschlichen Aspekt, die „Chemie“, kommt es an. Teamarbeit und Projektmanagement sind essentiell wichtig in der täglichen Zusammenarbeit. Ein Auslandsaufenthalt unterstreicht Sprachkenntnisse und die Bereitschaft, sich auf eine andere Kultur einzulassen. Aspekte, die bei der Zusammenarbeit mit internationalen Teams oder mit Mandanten unerlässlich sind. Das Bewerbungsgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Diese Chance sollten die Bewerber nutzen, d.h. sich auf das Gespräch vorbereiten und Fragen stellen. Sie sollten sich selbst überzeugend und gewinnbringend präsentieren können und kommunikationsfähig sein. Nichts ist für beide Seiten unangenehmer, als ein Gespräch, das nicht wirklich in Gang kommt.
Nervosität gehört dazu
In jedem persönlichen Gespräch ist es wichtig, dass „der Funke überspringt“. Entscheidend ist, dass die Bewerber sich selbst treu bleiben. Oft fällt schon im ersten Gespräch auf, wenn Bewerber nicht authentisch sind. Ein wenig Nervosität gehört dazu und macht Bewerber meist sogar sympathischer.
Tipp: Weitere umfangreiche Infos und Tipps zum Vorstellungsgespräch gibt es hier
Autor: Magdalena Gies, Human Resources Manager bei Norton Rose LLP




