Berufsfelder für Mathematiker
Eine große Nachfrage nach Mathematikern gibt es an Hochschulen, Versicherungen, Banken und Kreditinstituten.

Hier arbeiten sie in der Marktforschung, berechnen Risiken, Prämien und Rücklagen oder arbeiten mit Zahlen zur betrieblichen Altersvorsorge. Besonders für diejenigen, die diesen Bereich anstreben, kann eine wissenschaftliche Zusatzausbildung als Aktuar, ein von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) geprüfter und innerhalb der EU anerkannter Wirtschafts- und Versicherungsmathematiker, von Vorteil sein. Denn die Spezialisten sind vor allem bei Beraterfirmen begehrt. Großes Interesse an Mathematikern haben Unternehmensberatungen und IT-Unternehmen. Ein Teil der Stellenangebote kommt auch von Krankenhäusern, aus dem Kraftfahrzeugbau und von Ingenieurbüros oder aus der Chemieindustrie.
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In Entwicklung und Medikamentendesign
Mathematiker arbeiten sowohl in der Optimierung von Industrieproduktion, Logistik und Planung als auch in der Anwendung und Weiterentwicklung von Simulationsmodellen, der Entwicklung von Preismodellen oder in der Marktanalyse. Ein noch junges Tätigkeitsfeld für Mathematiker ist das Medikamentendesign. Hier arbeiten sie an Computermodellen, die Stoffe auf ihre Wirkung analysieren und sortieren. Teilweise entfallen dadurch aufwändige Tests – Medikamente können schneller und billiger hergestellt werden. Neben den Angeboten von Finanzdienstleistern, die Mathematiker für die Erstellung von versicherungstechnischen Monats- und Jahresabschlüssen suchen, sollten sich Mathematiker auch die Stellenanzeigen ansehen, die sich ursprünglich an Physiker, Informatiker oder Wirtschaftsingenieure richten. Auch hier ist oftmals eine Tätigkeit dabei, die den Fähigkeiten eines Mathematikers entspricht.
Datum: 9/07
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