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Stellensuche: Gesucht, gefunden, gestartet

Auch wenn die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler derzeit nicht schlecht aussehen, ist eine gute Bewerbungsstrategie ein unbedingtes Muss.

Auch im Internet kann sich der Traumjob verbergen. (Bild: p!xel 66/fotolia.com)
Auch im Internet kann sich der Traumjob verbergen.

Wie und Wo finde ich die richtige Arbeitsstelle? Wie präsentiere ich mich überzeugend und was muss ich beachten? Dies sind nur einige Fragen auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch. Deswegen ist es sinnvoll, den Bewerbungsmarathon frühzeitig zu starten.

Aktiv werden bei der Stellensuche

Was kann ich und was will ich? Zunächst sollte man die eigenen Fähigkeiten und Ziele definieren. Im Anschluss daran gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder beschränkt man sich auf die passive Suche, setzt auf Stellenanzeigen in Fach- und Tagespresse oder verlässt sich gar auf die Vermittlung der Arbeitsagentur. Oder aber man geht die Sache aktiv an und ergreift selbst die Initiative. Grundsätzlich gilt: Doppelt hält besser! Die Suche in den Stellenanzeigen der Printmedien – regionalen und überregionalen Zeitungen, Fachzeitschriften, Medien von Organisationen, Verbänden und Vereinigungen – ist auch bei Naturwissenschaftlern nach wie vor der klassische Weg bei der Stellensuche.

Stellenanalyse

Hat man eine Stelle gefunden, kommt es vor allem darauf an, die Anzeige genau zu analysieren: Was ist gefordert? Was bringe ich mit? Wer ist mein Ansprechpartner? Diese Informationen sollte man gezielt ins Bewerbungsschreiben einbauen. Zusätzlich kann auch ein Stellengesuch in einem Printmedium Sinn machen. Hier können Naturwissenschaftler ihre Fähigkeiten gut präsentieren ohne sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen zu müssen.

Stellensuche im Internet

Bei der Stellensuche ist das Internet heute nicht mehr wegzudenken. Hier kann man einfach alles recherchieren: von offenen Stellen über Verbände, potenzielle Arbeitgeber bis hin zu Verdienstmöglichkeiten. Gerade im Bereich Naturwissenschaften gibt es unzählige Webseiten, die aktuelle Stellenanzeigen bieten. In manchen Online-Jobbörsen kann man sogar kostenlos eigene Gesuche aufgeben oder eine eigene Bewerbersite erstellen. 

Netzwerke schaffen 

„Vitamin B“ ist immer noch der Türöffner schlechthin, wenn es um die Stellensuche geht: Untersuchungen zufolge werden weniger als 30 Prozent der Stellen regulär ausgeschrieben, die anderen über persönliche Beziehungen vermittelt. Darum ist es absolut empfehlenswert, rechtzeitig die richtigen Kontakte zu knüpfen. Dies kann sowohl im Rahmen von Praktika geschehen, als auch über das Engagement in Alumni- oder Studentenorganisationen, Verbänden, Vereinen oder Parteien.

Gesucht und gefunden

Hat man den möglichen Traumjob gefunden, geht es erst richtig los. Denn: Bewerben bedeutet Marketing in eigener Sache. Wie schafft man es, den potenziellen Arbeitgeber von seinen Fähigkeiten zu überzeugen und Stolperfallen zu vermeiden? Zunächst gilt: Zu einer vollständigen Bewerbung gehören das individuelle Anschreiben, der tabellarische Lebenslauf, Arbeits- und Praktikumszeugnisse bzw. das Vordiplomszeugnis und Notenspiegel, Abiturzeugnis und Zertifikate über Zusatzqualifikationen wie Sprach- und Computerkenntnisse. Bei Naturwissenschaftlern kann auch eine Liste der Publikationen und Referenzen Bestandteil sein.

Das Anschreiben

Ein perfektes Anschreiben ist das A und O der Bewerbung – das gilt übrigens auch für die Online-Bewerbung. Es sollte also nicht nur perfekt in Schriftbild und Orthografie sein, sondern auch neugierig auf den Bewerber und seine Fähigkeiten machen. Pluspunkte sammelt, wer erkennen lässt, dass er sich gut über das Unternehmen und die ausgeschriebene Position informiert hat. Auch der Hinweis auf den Doktorvater, Titel der Doktorarbeit und eine Aufzählung der Referenzen kann bei Naturwissenschaftlern wichtiger Bestandteil des Anschreibens sein. Nur wer sich sorgfältig vorbereitet hat, kann potenzielle Arbeitgeber überzeugen und sich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen.

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