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Jobeinstieg in der ersten Liga

Wer als Naturwissenschaftler den Einstieg bei einem Global Player wie Bayer, BASF oder Roche Diagnostics schafft, hat viele Karrierechancen. Jedoch muss er auch hohen Anforderungen genügen.

(Bild: reznor / sxc.hu)

Die Top-Konzerne in der Chemie- und Pharmabranche sowie in der Medizintechnik sind beliebte Arbeitgeber. Das zeigt auch eine Umfrage der schwedischen Beratungsfirma Universum Communications und dem Marktforschungsinstitut Access, die unter mehr als 15.000 Studenten aus 86 Hochschulen durchgeführt wurde: Neben der Max-Planck-Gesellschaft und dem Fraunhofer-Institut wählten Naturwissenschaftler vor allem die großen Konzerne der Chemie- und Pharmabranche wie Bayer, BASF und Roche Diagnostics unter die Top 5 ihrer Traumarbeitgeber.

Anforderungen der Global Player

Wer bei den Top-Konzernen der verschiedenen Industriezweige einsteigen möchte, muss hohen Anforderungen genügen: „Zu unseren Wertegrundsätzen gehören Leistungsbereitschaft,  Entscheidungsfreiheit, Aufstiegschancen und Respekt. In diesen wesentlichen Punkten sollten die Absolventen zu unserer Firmenkultur passen.“, sagt Hendrik Humpal, HR-Marketing Spezialist bei der F. Hoffmann-La Roche AG. Neben einem guten bis sehr guten Hochschulabschluss und hervorragenden Fachkenntnissen ist einschlägige Berufserfahrung ein großes Plus. Viele Großkonzerne bieten daher Praktikatenprogramme an, in denen die Teilnehmer ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können und gleichzeitig Einblicke in Unternehmensprozesse und Produktionsabläufe bekommen.

Was wird erwartet?

Grundsätzlich hängen Zusatzqualifikationen, die von Naturwissenschaftlern erwartet werden, von ihrem jeweiligen Einsatzbereich ab. Zu den wichtigsten Anforderungen gehört u.a. die Fähigkeit, systematisch zu arbeiten, analytisch zu denken und zielorientiert vorzugehen. Da in  Forschung und Entwicklung, aber auch in der Produktion und im Vertrieb vielfach mit interdisziplinären Teams zusammengearbeitet wird, gehören bei Großkonzernen vor allem Teamfähigkeit, gute Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen zu den gewünschten Qualifikationen. „Neben dem fachlichen Können schauen wir vor allem auf das persönliche Profil der Bewerber. Wir suchen keine Düsentriebs, die alleine im Labor herumtüfteln, sondern Mitarbeiter, die teamfähig sind und das Potenzial haben, später auch einmal Projekte und Gruppen zu leiten“, betont Uwe Holländer vom Bayer Hochschulmarketing.

Führungsqualitäten mitbringen

In diesen hoch innovativen Branchen kommt es zudem auf Kreativität und Flexibilität an. Wer weiter auf der Karriereleiter vorankommen möchte, sollte zudem Reisebereitschaft und  Führungsqualitäten mitbringen sowie die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich durchzusetzen. Vor allem bei Chemikern ist eine Promotion oft unerlässlich. Auslandserfahrungen in Form von Praktika oder Post-Doc-Auf enthalten werden ebenfalls gerne gesehen. Auch fachübergreifende Kenntnisse wie beispielsweise  wirtschaftswissenschaftliche Zusatzqualifikationen können vor allem in Management-Positionen von Vorteil sein.

Autor: Rebekka Baus

In der ersten Liga Teil 2 - So sind die Aussichten in den Branchen

In der ersten Liga Teil 3 - Einstiegswege für Naturwissenschaftler

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