Im Überblick: Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater haben es gut: Sie sind gefragt. Doch wie entwickelt sich der Jobmarkt, wie die Branche und welche Schwerpunkte eigenen sich im Studium? Der Einblick in eine stille Branche.

- Analytisches Denken und selbstständiges Arbeiten sind gefragt. (Bild: Endostock/ Fotolia)
Wer Wirtschaftsprüfer werden möchte, sollte ein hohes Maß an Lernbereitschaft mitbringen. Denn das Berufsexamen ist anspruchsvoll. Dafür locken aber attraktive Gehälter und gute Karriereperspektiven – später auch in der Beratung oder bei einem Industrieunternehmen.
Verkürztes Wirtschaftsprüfer-Examen
Laut Wirtschaftsprüferkammer gibt es rund 14.000 Wirtschaftsprüfer. Davon sind 90 Prozent auch als Steuerberater bestellt. Das liegt vor allem daran, dass Steuerberater nur eine verkürzte WP-Prüfung ablegen müssen.
Weltweit haben sich vier Marktführer (Big Four) etabliert: Deloitte, Ernst & Young, KPMG und Pricewaterhouse Coopers. Doch auch mittelgroße Sozietäten, die in internationalen Netzwerken arbeiten, sind erfolgreich am Markt tätig.
Spezialisierung im Studium empfehlenswert
Ein Wirtschaftsstudium ist meist der erste Schritt für den Job des Wirtschaftsprüfers. Rund 85 Prozent der hierzulande tätigen Wirtschaftsprüfer besitzen einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss. Zwingend ist er jedoch nicht, auch Juristen sind unter den erfolgreichen Bewerbern.
Da das WP-Examen aber einen hohen Kenntnisstand im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erfordert, erleichtert eine entsprechende Spezialisierung natürlich die weiteren Lernschritte. Die Kammer empfiehlt die Schwerpunkte Treuhand- und Revisionswesen, Betriebliche Steuerlehre und Steuerrecht. Weiterlesen: Zahlenverständnis und Mobilität gefragt




