In fünf Schritten zum Job: Schritt 2 - Initiativbewerbung
Initiativbewerbungen vermitteln künftigen Arbeitgebern eine hohe Motivation und ein besonderes Engagement.

- Schritt 2: Initiativbewerbung (Bild: Orlando Florin Rosu / fotolia.com)
Unternehmen beurteilen Initiativbewerbungen grundsätzlich positiv, da sie zeigen, dass der Bewerber sich für das Unternehmen interessiert und nicht jeden beliebigen Einstiegsjob annehmen möchte. Vor allem bei mittelständischen Unternehmen haben Initiativbewerber gute Chancen. Denn diese erhalten oftmals weniger Bewerbungen als Konzerne – so hält sich die Konkurrenz hier in Grenzen.
Initiativbewerbung – vorab telefonisch nachfragen
Um unnötige Absagen zu vermeiden, ist es ratsam, vorab telefonisch zu klären, ob überhaupt Einstellungsbedarf besteht. Auch nach dem richtigen Ansprechpartner (und der korrekten Schreibweise des Namens) sollte man sich vor dem Abschicken der Bewerbungsunterlagen erkundigen. Bei Personalverantwortlichen kommt die telefonische Kontaktaufnahme in der Regel gut an – wenn man eingangs fragt, ob der Gesprächspartner jetzt Zeit hat, um einige Fragen zu beantworten. Der Bewerber zeigt damit Engagement und wirkt motiviert, zielstrebig und kommunikativ. Vor dem Telefonat sollten sich Wirtschaftsabsolventen darüber im Klaren sein, dass sie nicht erst mit den Bewerbungsunterlagen, sondern schon jetzt eine Visitenkarte abgeben.
Initiativbewerbung – Kurzbewerbung oder Bewerbungsmappe?
Nun ist zu klären, in welcher Form die Bewerbung verschickt werden soll. Größere Firmen bieten oft spezielle Online-Formulare für Initiativbewerbungen an. Ist dies nicht der Fall, kann man sich (wieder) an Hinweisen aus Stellenanzeigen des Unternehmens orientieren oder in der Personalabteilung anrufen und folgende Punkte klären: An wen soll die Initiativbewerbung adressiert werden (Namen in der richtigen Schreibweise notieren)? Bevorzugt das Unternehmen Kurzbewerbungen oder eine Bewerbungsmappe? Soll die Bewerbung per E-Mail oder per Post versandt werden?
Initiativbewerbung immer individuell erstellen
Genauso individuell wie die Job-Recherchen sind Anschreiben und Lebenslauf zu gestalten, egal ob für eine Papier- oder Online-Bewerbung. Der Lebenslauf ist dabei so etwas wie die persönliche Bilanz: Zahlen und Fakten sollen für sich sprechen. Ein Bewerber muss hier deutlich machen, warum er der Richtige für das Unternehmen ist.
Manche Bewerber stecken mehr Arbeit in die Optik einer Bewerbung als in den Abgleich des eigenen Profils mit dem des Unternehmens. Personalchefs interessiert aber vor allem eins: Habe ich einen passenden Bewerber oder nicht? Wird die Frage mit Ja beantwortet, sitzt man vielleicht schon kurz nach der Initiativbewerbung im Vorstellungsgespräch.
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