In fünf Schritten zum Job: Schritt 3 - Lebenslauf und Qualifikationsprofil
Der Lebenslauf sollte immer auf die jeweilige Position ausgerichtet sein. Eine Standard-Version für verschiedene Bewerbungen fällt dem geübten Leser sofort auf. Und der rote Faden muss im Lebenslauf erkennbar sein.

- Schritt 3: Lebenslauf und Qualifikationsprofil (Bild: Stefan Thiermayer / fotolia.com)
Die wichtigste Frage, die sich Absolventen beim Verfassen des Lebenslaufs stellen müssen, lautet: Was erwartet der Leser im Lebenslauf? Die Antwort: alle relevanten Informationen über Lebens-, Studien- und Berufsweg. Alle Angaben sollten möglichst einen direkten Bezug zur angestrebten Position haben. Hierzu gehören vor allem besondere Qualifikationen und Erfahrungen.
Lebenslauf – Zeitabschnitte lückenlos aufführen
Manchmal kann es aber sinnvoll sein, erworbene Qualifikationen, die nicht zur Position passen, nicht ausdrücklich aufzuführen. Hier zahlt es sich aus, wenn man aus einem großen Reservoir an Kenntnissen und Praxiserfahrungen schöpfen kann. Dann ist es auch möglich, einen passgenauen Lebenslauf für die jeweilige Bewerbung zu entwerfen. Die einzelnen Zeitabschnitte sind lückenlos aufzuführen, in der Regel mit Monatsangaben und Jahreszahlen. Wichtig ist neben inhaltlichen Gesichtspunkten ein übersichtliches Design, denn das nimmt der Leser als Erstes wahr. Hier gilt oft: Weniger ist mehr!
Lebenslauf – besondere Kompetenzen betonen
Bewerber sollen durchaus Kompetenzen betonen, die dem Profil der Stelle entsprechen. Der Kandidat sollte aber auf entsprechende Fragen vorbereitet sein. Wer im Lebenslauf angibt „Englisch verhandlungssicher“ muss damit rechnen, sein Bewerbungsgespräch oder Teile davon auf Englisch zu führen.
Überhaupt ist der Lebenslauf das zentrale Dokument der Bewerbung, das die Grundlage für das Vorstellungsgespräch darstellt. Der Bewerber hat es an dieser Stelle in der Hand, welche Inhalte später im Gespräch eventuell erörtert werden. Das ist ein Trumpf, den man ausspielen kann, indem man bestimmte Aspekte so interessant im Lebenslauf darstellt, dass der Personalchef – im besten Fall – einfach nachfragen muss.
Qualifikationsprofil – persönliches Profil präsentieren
Manchmal bietet der Lebenslauf durch seine relativ starre Form nicht ausreichend Raum, das persönliche Qualifikationsprofil adäquat zu präsentieren. Um besondere Vorzüge, bisherige Erfolge und berufliche Ziele stärker in den Vordergrund zu stellen, kann es daher sinnvoll sein, die Bewerbung um ein Qualifikationsprofil zu ergänzen. Es kommt besonders für Bewerber in Frage, die über erste Berufserfahrung verfügen.
Qualifikationsprofil – eine Projektübersicht anfügen
Bei besonderen Qualifikationen oder anderen weitreichenden Kenntnissen, die im Lebenslauf nicht deutlich genug zur Sprache kommen können, macht ein drittes Blatt Sinn. Wer etwa schon in mehreren Projekten mitgearbeitet hat, kann an dieser Stelle eine Projektübersicht anfügen. Dieses kann in Form einer Aufstellung geschehen, in der man zuerst das Projekt nennt, dann die eigene Rolle darin und schließlich die eingesetzten Kenntnisse und den Zeitraum.
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