In fünf Schritten zum Job: Schritt 4 - Online-Bewerbung
Die Online-Bewerbung wird immer beliebter: Nach Expertenschätzungen gehen bei großen und mittleren Unternehmen inzwischen rund die Hälfte aller Bewerbungen auf elektronischem Wege ein.

- Schritt 4: Online-Bewerbung (Bild: buffalo66 / fotolia.com)
Ob ein Unternehmen auf Bewerbungsformen via E-Mail oder Online-Bewerbungsformular eingestellt ist, lässt sich durch einen Blick in die Unternehmensprofile in Karriere-Handbüchern und -Ratgebern sowie durch einen Blick auf die Webseite klären.
Bewerbung per E-Mail
Laut Staufenbiel JobTrends-Studie 2009 ist die Bewerbung per E-Mail bei Unternehmen mit Bedarf an Wirtschaftswissenschaftlern mit am beliebtesten. Selbst wenn es sich um ein schnelles Medium handelt, ist hier eine fehlerfreie Sprache aber genauso entscheidend wie bei der klassischen Bewerbung. Auch ein gut formuliertes Anschreiben darf nicht fehlen. Man sollte online dieselben Regeln befolgen wie beim Anschreiben der Papier-Bewerbung.
Immer wieder kommt es vor, dass Bewerbungen per E-Mail nicht an einen konkreten Ansprechpartner, sondern an Sammeladressen (wie info@abc.de) gesendet werden. Diese E-Mails landen an einer zentralen (Post-)Stelle. Wichtig ist, dass aus der Betreffzeile klar hervorgeht, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Die eigene E-Mail-Adresse sollte aussagekräftig und seriös sein.
Auch beim Format der Anhänge ist einiges zu beachten: Für das Versenden der Unterlagen eignet sich am besten das PDF-Format. Die Dateien im Anhang müssen genauso geordnet werden wie in der klassischen Bewerbungsmappe. Eine Online-Bewerbung sollte nicht größer als zwei Megabyte sein.
Online-Formulare auf Karriereseiten
Manche Unternehmen bieten auf ihren Karriereseiten im Netz auch Bewerbungsformulare an. Bewerber sollten sie nutzen, da hierauf die Prozesse im Unternehmen ausgerichtet sind. Manchmal verleiten diese Formblätter aber zu einem etwas oberflächlichem Umgang. Doch selbstverständlich sollte man das Online-Formular genauso gründlich und gewissenhaft bearbeiten wie eine Bewerbung auf Papier. Häufig stellen diese aber nur begrenzten Raum zur Verfügung, sodass sich ein Wirtschaftsabsolvent seine Formulierungen umso gründlicher überlegen muss.
Bewerber-Datenbanken und eigene Homepage
Eine weitere Möglichkeit der Online-Bewerbung ist der Eintrag in eine Bewerber-Datenbank. Hiermit kann man eine Vielzahl von Arbeitgebern erreichen. Personal suchende Unternehmen vergleichen regelmäßig die gespeicherten persönlichen Profile mit den vorliegenden Anforderungsprofilen von zu besetzenden Stellen. Werden übereinstimmende Profile gefunden, nimmt ein aktiv rekrutierendes Unternehmen Kontakt zu den Kandidaten auf.
Viele Bewerber entscheiden sich für das Anlegen einer eigenen Homepage. Diese ist jedoch nur als Ergänzung zu einer Kurzbewerbung zu empfehlen. Vor allem bei Bewerbungen für Kreativ- und IT-Jobs kann dies ein ergänzendes Feature darstellen, wenn in den Unternehmen die Sichtung multimedialer Unterlagen durch die Personalabteilung zum Repertoire gehört.
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