Volkswirtschaftliche Abteilung
Die Denker der Volkswirtschaftlichen Abteilung analysieren wirtschaftspolitische Informationen und stellen ihre Ergebnisse dem Unternehmensvorstand zur Verfügung.

Konjunktur-, Struktur-, Länder- und Branchenanalysen gehören ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Beobachtung, Auswertung und Prognose gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen im In- und Ausland. Große Unternehmen (besonders in der Finanzwirtschaft) haben eigenständige Research-Gesellschaften. Eine enge Abstimmung mit statistischen Ämtern, wissenschaftlichen Instituten und Verbänden gehört dabei zum Alltag.
Banken, Versicherungen und Verbände
Da die Volkswirtschaftliche Abteilung teilweise mit der Abteilung Kommunikation zusammengelegt ist, kommen unter Umständen auch PR-Aufgaben hinzu. Mit wachsender Zahl börsennotierter Gesellschaften wächst vor allem im Finanzsektor der Bedarf an Analysten. Aufstiegschancen innerhalb dieses elitären Stabsbereichs sind allerdings eher beschränkt. Meist leisten sich nur größere Unternehmen, Banken, Versicherungen und Verbände eine eigene Abteilung.
Volkswirte: starke fachliche Spezialisierung
Daher ist der Stellenmarkt relativ eng. Erstklassig ausgebildete Volkswirte mit Prädikatsexamen, besser noch mit Promotion, haben aber durchaus Chancen. Vor allem Dienstleistungsunternehmen und die öffentliche Verwaltung stellen immer wieder Volkswirte für diesen Bereich ein. Der Direkteinstieg ist wegen der starken fachlichen Spezialisierung üblich. In der Abteilung Kommunikation ist ein weiterer Aufstieg möglich. Volkswirte haben besonders bei Verbänden gute Chancen, in die Geschäftsführung aufzusteigen. Ein späterer Wechsel in den Medienbereich ist ebenso denkbar wie ein Einstieg ins Consulting.
Anforderungen/Persönliches Profil für eine
Volkswirtschaftliche Abteilung:
- Prädikatsexamen, möglichst Promotion
- Sehr gute VWL-Noten
- Konjunktur und Wachstum, Außenhandel
- Vorteilhaft: wissenschaftliche Assistententätigkeit
- Gute mathematisch-statistische Kenntnisse
- Studienschwerpunkt: Ökonometrie
- Fähigkeit, Kompliziertes verständlich darzustellen
- Bereitschaft zur Teamarbeit, Kontaktfähigkeit
- Sicherheit im Auftreten und im Ausdruck
- Sicheres Gefühl für Zahlen.
Datum: 5/11
Autor: Thomas Friedenberger




