Im Fokus: Networking – Kick für die Karriere
Was sind die wichtigsten Dinge, um seiner Karriere den richtigen Kick zu geben? Wissen, Können und ein gut funktionierendes Netzwerk aus Kontakten, sagen Experten. Wie netzwerken geht, lesen Sie hier.

- Ein breit gefächertes Netz von Kontakten ist wichtig für den Karrierestart. (Bild: Foto-Ruhrgebiet / Fotolia)
„Es kommt weniger darauf an, was du kannst, sondern wen du kennst“, lautet eine ungeschriebene Karriere-Regel. Natürlich nehmen fachliches Wissen und praktische Erfahrungen auf dem Weg zum Traumjob auch weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Doch ein breit gefächertes Netz von Kontakten ist wichtiger denn je und kann für den Einstieg und die Karriere der entscheidende Schub sein.
Intensive Kontakte – auch über Fachgrenzen hinweg
Es gibt für Wirtschaftsstudenten viele Möglichkeiten, sich ein Netzwerk aufzubauen. Jeder Studienschwerpunkt, jedes Praktikum und jede Karrieremesse bietet einen Anknüpfungspunkt. Wichtig ist in allen Fällen, rechtzeitig mit dem Aufbau des persönlichen Netzwerks zu beginnen. Langfristig gepflegte Kontakte zahlen sich aus.
Studenten können gut Beziehungen knüpfen – etwa durch intensiven Kontakt zu Dozenten, zu Betreuern von Praktika und zu anderen Studenten, auch über Fachgrenzen hinweg. Je mehr Menschen wissen, was man kann und was man später machen möchte, desto besser. Aber wie und wo baut man ein Netzwerk auf? Neben Business-Plattformen im Netz bieten Hochschul- und Fachmessen, Firmenpräsentationen und natürlich Praktika gute Gelegenheiten.
Praxiserfahrung und Networking bei studentischen Initiativen
Gerade studentische Initiativen und Verbände bieten sich für das Knüpfen und Pflegen von Kontakten an, die manchmal sogar ein ganzes (Berufs-)Leben lang halten. Für Wirtschaftsstudenten sind etwa Aiesec oder der Berufsverband Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte interessant.
Eine weitere ideale Möglichkeit für Wirtschaftsstudenten, sich selbst und die eigene Arbeitsweise zu üben und zu präsentieren, bieten studentische Unternehmensberatungen, die an vielen Hochschulen zu finden sind. Hier bearbeiten Studenten in interdisziplinär zusammengesetzten Teams konkrete Praxisprojekte für Unternehmen und Organisationen, wodurch oft langfristige Kontakte zu Arbeitgebern entstehen.
Social Networking und persönliche Kontakte
Auch im Internet lautet die Devise „Social Networking“: Business-Netzwerke werden immer beliebter. Der Benutzer stellt dort sein eigenes Profil mit beruflichen und privaten Infos ein, kann sich mit anderen Usern austauschen oder über Jobangebote und Jobsuche informieren. Auch Personalvermittler und Headhunter nutzen diese Plattformen regelmäßig.
Auf fachspezifischen Internetforen kann man sich ebenfalls zu Fragen des Studiums, der Berufsplanung und des Joballtags austauschen. Doch auch wenn die Internetplattformen ein sehr nützliches Instrument zum Informationsaustausch und zum ersten Kennenlernen sind – das anonyme Networking kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Ein Gespräch kann unter Umständen viel mehr bringen als viele Klicks.
Datum: 10/11
Autor: Thomas Friedenberger




