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In vier Schritten zum Job

Eine Bewerbung braucht Zeit. Von der Anzeigenschaltung bis zur Vertragsunterzeichnung können Monate ins Land gehen. Schon bei der Vorbereitung auf eine Bewerbung sollten Absolventen einige Dinge beachten.

Sämtliche Unternehmen der Automotive Branche sind mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. (Bild: Stephen Coburn / Fotolia.com)
Sämtliche Unternehmen der Automotive Branche sind mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. (Bild: Stephen Coburn / Fotolia.com)

Schritt 1: Vorbereitung

Erst einmal muss man die passende Stellenanzeige überhaupt finden. Zeitungen, Zeitschriften und Karriere-Handbücher, das Internet und das eigene Netzwerk sind wertvolle Quellen. Die Staufenbiel JobTrends Studie 2013 hat nachgefragt, wie Arbeitgeber die verschiedenen Bewerbungswege einschätzen. Das Ergebnis: Stellensuche und Bewerbung über das Internet gehören zum Standard. Und auch die eigenen Internetauftritte nutzen die Unternehmen zur Rekrutierung ihres Nachwuchses. Eigene Karriereseiten sind mittlerweile fast schon Standard.

Anzeige finden

Der Blick in Fachzeitschriften lohnt sich ebenso, wie in die Veröffentlichungen der Fachverbände und die Wochenendausgaben der überregionalen Tageszeitungen. Auch in Vorlesungsverzeichnissen und an den Schwarzen Brettern der Fachbereiche an den Hochschulen werden offene Stellen angeboten. 

Initiativ bewerben

Wer sich initiativ bewirbt, zeigt, dass er wirkliches Interesse hat und nicht jeden Job annimmt. Vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen, etwa in der Zulieferindustrie, haben Initiativbewerber gute Chancen. Sie erhalten oftmals weniger Bewerbungen als Konzerne. Um Absagen schon vorher zu vermeiden, sollte man telefonisch klären, ob das Unternehmen überhaupt freie Stellen anbietet. Bei Personalverantwortlichen kommt die telefonische Kontaktaufnahme gut an. Der Bewerber zeigt Engagement und wirkt motiviert, zielstrebig und kommunikativ.

Neben den klassischen Personalberatern haben sich verschiedene große und kleine Personaldienstleistungsunternehmen auf dem Markt etabliert. Die Spezialzeitarbeit – allen voran Ingenieurdienstleister – macht etwa zehn Prozent aller Zeitarbeitskräfte aus.

Ingenieurdienstleister arbeiten häufig als Externe in Projekten für große Automobil-Hersteller. Immer dann, wenn eigenes Know-how fehlt, kommen die Externen für begrenzte Zeit ins Unternehmen. Verläuft das Projekt erfolgreich, werden sie häufig mit einem Jobangebot direkt aus dem Unternehmen belohnt.

Stellenanzeigen richtig lesen

  • Passt die Position zu meinen fachlichen Qualifikationen?
  • Unter- oder überqualifiziert?
  • Skills: Was ist Muss, was Plus?
  • Firma: Möchte ich dort arbeiten?
  • Einsatzort: Möchte ich dort leben?
  • Konkreter Ansprechpartner genannt?
  • Vorab telefonischer Kontakt sinnvoll?
  • Formale Hinweise: Eintrittstermin, Gehaltsvorstellung, etc?
  • Kurzbewerbung oder klassische Bewerbung?

Networking

Kontaktpflege lohnt sich immer – auch auf dem Weg zum richtigen Job. Der gute Draht zu seinem Professor, zu Betreuern aus Praktika und zu anderen Studierenden kann sich später auszahlen. Je mehr Menschen wissen, was man will und was man kann, desto besser.

Neben Business-Plattformen im Internet sind Hochschulmessen, Recruiting-Veranstaltungen, Fachmessen, Firmenpräsentationen, praxisorientierte Diplomarbeiten und Praktika gut für die Kontaktpflege.
Schritt 2: Die schriftliche Bewerbung