IT

Jobs, Traineeprogramme, Praktika und Insider-Infos für Ihre Karriere

Consulting

IT-Know-how und betriebswirtschaftliches Wissen: IT-Berater müssen beides mitbringen, damit sie mit Kunden aus verschiedenen Branchen auf Augenhöhe kommunizieren können.

Unternehmen, die externe IT-Consultants hinzuziehen, erwarten passgenaue Lösungen (Bild: iStockphoto/Dmitriy Shironosov)
Unternehmen, die externe IT-Consultants hinzuziehen, erwarten passgenaue Lösungen (Bild: iStockphoto/Dmitriy Shironosov)

Wer kein Freund reiner Schreibtischarbeit ist, erfüllt schon mal eine Grundvoraussetzung für einen Job in der Beratung. Denn IT-Consulting bedeutet: Immer wieder neue Kunden und Projekte an unterschiedlichen Standorten. Reisebereitschaft muss vorhanden sein, denn die Berater sind oft beim Kunden vor Ort. Schließlich lassen sich seine Probleme nicht aus der Ferne treffend analysieren und bearbeiten.

Mobiles Consulting

Informatiker, die als IT-Berater arbeiten möchten, müssen umfassendes und aktuelles Know-how mitbringen, um IT-Infrastrukturen an sich ständig verändernde Gegebenheiten und Geschäftsfelder anzupassen. So wandelt sich durch Mobile Computing das Kommunikations- und Konsumverhalten grundlegend. Mobile Anwendungen treiben in vielen Unternehmen neue Prozesse und Geschäftsmodelle voran. Der Beratungsbedarf ist entsprechend hoch.

Zu Beginn eines neuen Projekts geht es darum, ein konkretes Ziel zu definieren. Unternehmen, die externe IT-Consultants hinzuziehen, erwarten passgenaue Lösungen. Um sich in einer neuen Branche zu orientieren und die Anliegen des Kunden zu eruieren, müssen sich Berater umfassend in das Projekt einarbeiten.

Studenten, die sich für die IT-Beratung interessieren, können mit praktischer Erfahrung Punkte für den späteren Einstieg sammeln. Dafür eignen sich Praktika, Werkstudententätigkeiten oder die Mitarbeit in einer studentischen Unternehmensberatung. Das bringt Praxiserfahrung und schult gleichzeitig wichtige Soft Skills.

Übersetzer für den Kunden

Denn IT-Consultants zeichnen sich nicht nur durch Fachwissen aus der Informatik und betriebswirtschaftliche Kenntnisse aus. Sie müssen ebenso gut zuhören und von ihren Ideen überzeugen können.

Gerade wenn der Consultant größere Umstrukturierungen oder den Einsatz neuartiger Tools vorschlägt, ist das nicht immer ganz einfach. Besonders wenn der Kunde Lösungen favorisiert, die nicht umsetzbar oder unwirtschaftlich sind, kommt es auf das Fingerspitzengefühl und Kommunikationstalent des Beraters an. Und manchmal ist der Berater auch Übersetzer zwischen der IT- und der Fachabteilung seines Kunden.

Datum: 09/12
Autorin: Ina Oberhoff