Games-Branche
Der Markt für Unterhaltungssoftware wächst unaufhörlich. Jobs gibt es in der Spiele-Branche etwa für Game-Designer, Programmierer und Producer.
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Die Deutschen sind Spieler – folgt man dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). Nach seinen Angaben stieg der Umsatz aus dem Verkauf von Spiele-Software 2011 um 3,5 Prozent auf fast zwei Milliarden Euro. Eine gute Nachricht für künftige Game-Designer, Programmierer oder Modeller, die einen Job in der Spiele-Industrie suchen.
Nach Schätzungen des BIU arbeiten bereits 10.000 IT-Experten für die Branche und entwickeln neues Spielzeug für die Massen. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) daddelt jeder dritte Deutsche.
Jobs für Game-Designer und Programmierer
Game-Designer, Programmer, Producer – das sind nur einige der Jobs für Informatiker in der Games-Branche. Game-Designer entwickeln die Figuren, Geschichten und Umgebungen eines Spiels. Neben Kreativität ist technisches Know-how gefragt. Der Einstieg erfolgt meist als Junior Game Designer, der für Bereiche eines Projekts verantwortlich ist und einzelne Spiele testet.
Das Grundgerüst der Spiele, den Code, gestalten die Programmer. Sie beherrschen wichtige Programmiersprachen wie C++ und C und kennen sich mit Entwicklungs-Tools aus. Dabei arbeiten sie eng mit Grafikern, Designern und anderen Entwicklungsbereichen zusammen. Je nach Stellenprofil sollten DirectX, Visual- Studio und 3D-Studio Max keine Fremdwörter sein. Producer können oft auf langjährige Erfahrung in der Spiele-Entwicklung zurückblicken. Sie organisieren die Finanzierung und überwachen die Entwicklungsschritte eines Projekts.
Jobs für ITler in der Games-Branche
Wachstumsmarkt Online-Spiele
Spiele-Software für PCs und Videospiele verzeichnet seit Jahren hohe Umsätze. Ihr Anteil schrumpft aber zugunsten der Online-Spiele. Denn Online-, Social- und Browser-Games boomen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist hoch, die Zahl der unbesetzten Stellen steigt. Hochschulen initiieren verstärkt entsprechende Studienangebote, um die Lücke zu füllen.
Ein Informatik-Studium, praktische Erfahrungen und Programmierkenntnisse sind nach wie vor eine gute Basis für den Einstieg. Doch neue Trends wie Spiele in der Cloud fordern künftig Kompetenzen in speziellen Schwerpunkten. Und eins bleibt unverändert: Begeisterung für Games ist die wichtigste Voraussetzung für den Einstieg in die Spiele-Branche.
Datum: 04/12
Autorin: Ina Oberhoff








