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Google-Interview: "Das wüssten wir auch gerne"

HR-Koordinatorin Katrin Keller von Google über die Internetwirtschaft, die Web-Arbeitswelt und warum Jobeinsteiger beim Internetriesen erst einmal zunehmen.

Katrin Keller arbeitet als HR-Koordinatorin bei Google (Bild: Google)
Katrin Keller arbeitet als HR-Koordinatorin bei Google (Bild: Google)

On- oder offline: Im Alltag verschwimmen manchmal die Grenzen. Wie unterscheiden sich reale und virtuelle Arbeitswelt?
Der Unterschied ist gar nicht so groß. Auch wir arbeiten in echten Büros, nutzen Stifte und schreiben auf Papier. Was die Internet-Arbeitswelt aber von der klassischen Arbeitswelt unterscheidet, sind die flachen Hierarchien und der Umgangston. Das „Du“ ist ganz normal.


Aber die Unternehmenskultur macht nicht den Wirtschaftszweig aus. Was also gehört zur Internetwirtschaft?
Das ist ein sehr weites Feld. Nicht jede Firma, die eine Webpräsenz hat, arbeitet in der Internetwirtschaft. Dazu zählen nur Unternehmen, die ihr Geschäft tatsächlich im Internet abwickeln. Bei den Jobs gibt es meist zwei große Bereiche: Das Engineering entwickelt und verbessert die Produkte. Der Sales-Bereich arbeitet oft nach Sparten sortiert.

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Flache Hierarchien und kleine Zugaben: Arbeitsatmosphäre bei Google (Bild: Google)
Flache Hierarchien und kleine Zugaben: Arbeitsatmosphäre bei Google (Bild: Google)

Google zählt nicht nur bei Informatikern zu den beliebtesten Arbeitgebern. Warum wollen alle Absolventen zu Ihnen?
Das wüssten wir auch gerne. Am Gehalt alleine kann es nicht liegen – wir zahlen branchenüblich. Vielleicht sind es die kleinen Zugaben. Das Essen ist umsonst und auf den Gängen stehen Kühlschränke. Das führt aber auch dazu, dass Neueinsteiger erstmal zunehmen.

Das kann aber nicht alles sein...
Man darf auch nicht vergessen: Wir arbeiten an Themen, die viele Menschen betreffen. Für viele ist Google der Freund und Helfer. Da haben wir ein positives Image.


Aber Ihr Image ist nicht mehr ganz blütenrein. Viele kritisieren Google als Datenkrake.
Natürlich sehen wir uns nicht als Datenkrake. Wir wollen den Menschen das Leben erleichtern, und dazu müssen wir Daten sammeln. Aber tatsächlich hat sich in den letzten Jahren die Wahrnehmung gewandelt. Oft klingt es wie ein Vorwurf: „Ihr sammelt Daten.“ Aber das ist doch klar bei einer Suchmaschine.

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