Die besten Jobs für Absolventen

 

  

In Kürze

  • weltweit tätiger deutscher Sportartikelhersteller
  • Gründungsjahr: 1949 durch Adi Dassler
  • Sitz der Adidas Gruppe: Herzogenaurach
  • über 170 Tochterunternehmen weltweit
  • Firmensprache: Englisch
  • vierköpfiger Vorstand
  • Vorstandsvorsitzender: Herbert Hainer
  • zwölfköpfiger Aufsichtsrat
  • Umsatz Adidas Gruppe: 13,34 Milliarden Euro (2011)
  • Mitarbeiter: 48.547 (2011)

Die Adidas AG ist ein weltweit tätiger deutscher Sportartikelhersteller mit den Marken Adidas, Reebok und Taylor Made.

Bedarf an Mitarbeitern: 2013 stellt Adidas je nach Bedarf neue Hochschulabsolventen ein. Allein für das Trainee-Programm steigen alle anderthalb Jahre 29 neue Mitarbeiter bei Adidas ein. Hinzu kommen 350 Praktikanten.

Das börsennotierte Unternehmen gilt nach Nike als der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Vorstandsvorsitzender von Adidas ist Herbert Hainer. An seiner Seite im Vorstand stehen drei weitere Männer; eine Frau gehört nicht zum Führungsgremium.

Sitz der Adidas Gruppe ist Herzogenaurach (Bayern). Von dort aus wird das Unternehmen mit seinen rund 170 weltweiten Tochtergesellschaften geführt. Die einzelnen Marken des Konzerns haben eigene Hauptsitze: Adidas in Herzogenaurach, Reebok in Canton (Massachussets), Taylor Made in Carlsbad (Kalifornien). Für Adidas sind weltweit 48.547 Mitarbeiter tätig (2011).

Rankings und Auszeichnungen

Top-Arbeitgeber-Ranking: Platz sieben (2012) in der Business Edition von „Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber“ des Berliner Trendence Instituts. In der IT-Edition kommt Adidas auf Rang 41.

Hintergrund

Adolf Dassler gründete Adidas im Jahr 1949. Der Name ist eine Zusammensetzung aus „Adi“ für Adolf und „Das“ für Dassler. Bereits in den 1920er Jahren hatte Adolf Dassler gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf ein Sportunternehmen auf die Beine gestellt. Nach einem Streit gingen die Brüder jedoch getrennte Wege. Rudolf Dassler gründete 1948 den Adidas-Konkurrenten Puma, der seinen Sitz ebenfalls in Herzogenaurach hat.

Adi Dasslers Fußballschuhe zogen in den 1950er Jahren unter anderem Deutschlands Top-Kicker an, auch beim ersten Weltmeisterschafts-Sieg 1954 in Bern.

2006 kaufte Adidas den Konkurrenten Reebok

Im Jahr 1997 erwarb Adidas den französischen Sportausrüster Salomon und verkaufte ihn 2005 wieder. Kurz darauf übernahm Adidas den US-Wettbewerber Reebok für 3,1 Milliarden Euro.

Zum Konzern gehören mehrere Marken:

  • Adidas
  • Reebok
  • Taylor Made-Adidas Golf
  • Rockport (Schuhe und Bekleidung)
  • Ashwort (Golf)
  • Reebok-CCM Hockey (Eishockey-Ausrüster)

Mit dem Kauf des Outdoor-Spezialisten Five Ten im November 2011 kam eine siebte Marke hinzu. Den Outdoor-Markt sieht Adidas als einen wichtigen Wachstumsbereich.

Die meisten Adidas-Mitarbeiter arbeitet in den Stores

Das Sortiment umfasst Sportschuhe, Sportbekleidung und Sportzubehör wie Taschen und Bälle. Adidas vertreibt seine Produkte auch über eigene Einzelhandelsläden. Dort arbeiten fast 40 Prozent der Mitarbeiter. Der Rest ist im Vertrieb, in der Logistik oder im Marketing tätig. Nur zehn Prozent der Adidas-Mitarbeiter sind in der Produktion und Entwicklung tätig. Das im November 1995 an die Börse gegangene Unternehmen notiert seit Juni 1998 im Dax.

Obgleich der Firmensitz des Konzerns sich in Deutschland befindet, entstehen die Artikel mittlerweile fast ausnahmslos im Ausland. Adidas produziert größtenteils in Südostasien.