
- Sämtliche Unternehmen der Automotive Branche sind mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. (Bild: Stephen Coburn / Fotolia.com)
Step 1: Vorbereitung
Eine Bewerbung braucht Zeit. Von der Anzeigenschaltung bis zur Vertragsunterzeichnung und Einstellung können Monate ins Land gehen. Die ersten Vorstellungsgespräche finden meist drei bis sechs Wochen nach Erscheinen der Anzeige statt – je nach dem, wie viele Bewerbungen eingegangen sind. Die Top Ten der Automotive-Branche zählen zu den beliebtesten Arbeitgebern. Entsprechend viele Bewerbungen landen auf den Schreibtischen der Personalverantwortlichen.
Anzeige finden
Doch erst einmal muss man die passende Stellenanzeige überhaupt finden. Zeitungen, Zeitschriften und Karriere-Handbücher, das Internet und das eigene Netzwerk sind wertvolle Quellen. Die Staufenbiel JobTrends Studie 2009 hat in der Automotive-Branche nachgefragt, wie sie die verschiedenen Bewerbungswege einschätzen. Das Ergebnis: Stellensuche und Bewerbung über das Internet gehören zum Standard. Und auch die eigenen Internetauftritte nutzen die Unternehmen zur Rekrutierung ihres Nachwuchses. Alle Automobilhersteller verfügen über eigene Karriereseiten, und auch viele mittelständische Unternehmen der Zulieferindustrie rekrutieren ihren Nachwuchs online.
Printmedien
Es lohnt sich ein Blick in Fachzeitschriften, die Veröffentlichungen der Fachverbände und die Wochenendausgaben der überregionalen Tageszeitungen. Auch in Vorlesungsverzeichnissen und an den Schwarzen Brettern der Fachbereiche an den Hochschulen werden offene Stellen angeboten.
Don´t forget!
Initiativ bewerben
Wer sich initiativ bewirbt, zeigt, dass er wirkliches Interesse hat und nicht jeden Job annimmt.
Vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen, etwa in der Zulieferindustrie, haben Initiativbewerber gute Chancen. Sie erhalten oftmals weniger Bewerbungen als Konzerne. Um Absagen schon vorher zu vermeiden, sollte man telefonisch klären, ob das Unternehmen überhaupt freie Stellen anbietet. Bei Personalverantwortlichen kommt die telefonische Kontaktaufnahme gut an. Der Bewerber zeigt Engagement und wirkt motiviert, zielstrebig und kommunikativ.
Personal-Dienstleister
Neben den klassischen Personalberatern haben sich verschiedene große und kleine Personaldienstleistungsunternehmen auf dem Markt etabliert. Die Spezialzeitarbeit – allen voran Ingenieurdienstleister – macht etwa zehn Prozent aller Zeitarbeitskräfte aus.
Ingenieurdienstleister arbeiten häufig als Externe in Projekten für große Automobil-Hersteller. Immer dann, wenn eigenes Know-how fehlt, kommen die Externen für begrenzte Zeit ins Unternehmen. Verläuft das Projekt erfolgreich, werden sie häufig mit einem Jobangebot direkt aus dem Unternehmen belohnt.
Networking
Kontaktpflege lohnt sich immer – auch auf dem Weg zum richtigen Job. Der gute Draht zu seinem Professor, zu Betreuern aus Praktika und zu anderen Studierenden kann sich später auszahlen. Je mehr Menschen wissen, was man will und was man kann, desto besser. Neben Business-Plattformen im Internet sind Hochschulmessen, Recruitment-Veranstaltungen, Fachmessen, Firmenpräsentationen, praxisorientierte Diplomarbeiten und Praktika gut für die Kontaktpflege.
Stellenanzeigen richtig lesen
Wer die vermeintlich richtige Stellenanzeige gefunden hat, muss sie genau unter die Lupe nehmen.
- Passt die Position zu meinen fachlichen Qualifikationen oder bin ich unter- oder überqualifiziert?
- Was wird ausdrücklich verlangt, und welche Skills sind lediglich erwünscht, aber kein Muss?
- Welche Infos bekomme ich über das Unternehmen? Kann ich mir vorstellen, bei dieser Firma zu arbeiten?
- Welcher Einsatzort ist angegeben? Möchte ich dort leben und arbeiten?
- Ist in der Anzeige ein konkreter Ansprechpartner genannt?
- Ist telefonischer Kontakt vor der eigentlichen Bewerbung sinnvoll?
- Habe ich alle formalen Hinweise beachtet (zum Beispiel Angaben zum Eintrittstermin oder Gehaltsvorstellung)?
- Wird nur eine Kurzbewerbung oder die klassische Bewerbung verlangt?
Sind Sie der Richtige?
Die Stellenanzeige hört sich gut an? Aber sind Sie auch der richtige Bewerber für den Job? Und passt der Job überhaupt zu Ihnen? Finden Sie es heraus - mit einer kostenlosen Potenzial-Analyse im Staufenbiel Career Club! Mehr...
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