Bewerbung im Handel – Step 1: Jobsuche
Im Handel haben Akademiker so gute Karrierechancen wie in kaum einer anderen Branche. Davor stehen jedoch einige Bewerbungsschritte.

- Jobsuche: Alle Quellen nutzen (Bild: GTI)
Nach endlich bestandenem Examen erwarten Akademiker nicht weniger als den Traumjob. Vor dem VIP-Status auf internationalen Modemessen steht jedoch die Suche nach einem passenden Einstieg. Sinnvoll ist, für die Stellensuche alle verfügbaren Kanäle zu nutzen: Zeitungen, Zeitschriften und Karriere-Handbücher, den Bekanntenkreis und das Internet.
Networking-Plattformen im Internet
Speziell für angehende Handelsprofis ist es nützlich, sich auf Business-Networking-Plattformen zu präsentieren. Hier können sie informell und persönlich für sich werben. Für Personaler liefern nicht nur Lebenslauf und Interessen der Bewerber aufschlussreiche Informationen, sondern auch die Zahl und Qualität ihrer Kontakte. Wer hier mit einem interessanten Profil auf sich aufmerksam macht, hat gute Chancen, dass Unternehmen ihn direkt ansprechen.
Weitere Möglichkeiten bieten die Fach- und Karrieremessen, auf denen Handelsunternehmen fast immer stark vertreten sind. Hier können Bewerber vergleichsweise zwanglos mit Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen und mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Begeisterung für die Handelsbranche punkten.
Fehlentscheidungen verhindern
Viele Unternehmen umwerben den akademischen Nachwuchs mit eigenen Karriereseiten. Auf ihnen finden sich auch Informationen zu Einstiegsprogrammen oder Terminkalender für Firmenpräsentationen und Workshops. Wer herausfinden möchte, wie ein Unternehmen tickt, ist hier richtig. Eine gründliche Recherche ist nicht nur unverzichtbar, um bei der Bewerbung oder im Vorstellungsgespräch den richtigen Ton zu treffen. Sie hilft auch, berufliche Fehlentscheidungen zu verhindern.
Früh anfangen
Um Lücken zwischen Studium und Berufseinstieg zu vermeiden und die Bewerbungsphase nicht mit der Examenszeit kollidieren zu lassen, empfiehlt sich eine vorausschauende Planung. Die Jobsuche sollte daher schon vor Studienabschluss anfangen.
Idealerweise arbeiten Karrierebewusste von Anfang an auf ihr Ziel hin: durch Praktika und Nebenjobs, die Mitgliedschaft in Studentenorganisationen oder eine unternehmensbetreute Abschlussarbeit können sie schon früh die richtigen Kontakte knüpfen.
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Mehr zum Thema: "Frühzeitig informieren und bewerben" - Expertentipp von Heidi Klein, Personalreferentin bei Yves Rocher.
Datum: 4/09
Autor: Sascha Reimann




