Business-Englisch: Was Absolventen und Young Professionals wissen müssen
Business-Englisch steht bei den Jobanforderungen ganz oben auf der Liste. Besonders bei Konzernen, die auf internationalen Märkten agieren oder weltweit vertreten sind, ist Business-Englisch Pflicht.

- Gutes Business-Englisch gehört in immer mehr Einsatzbereichen zu den Mindestanforderungen an Bewerber. (Bild: gratomlin / Istockphoto.com)
Beim Business-Englisch kommt es nicht so sehr auf eine perfekte Grammatik an, sondern darauf, erfolgreich international mit Kunden, Kollegen, Dienstleistern und Vorgesetzten zu kommunizieren. Ob E-Mailing, Präsentieren, Telefonieren – auf diesen Kanälen entscheidet sich, ob die Ziele im Job erreicht werden. Außerdem ist es unerlässlich, das jeweilige Fachvokabular zu beherrschen. Mitarbeiter im Vertrieb benötigen im Joballtag einen anderen Wortschatz und andere Fachbegriffe als Angestellte in der Forschung und Entwicklung.
Karriere heute: International
Bevor sich Einsteiger auf internationalem Parkett bewegen, sollten sie für sich klären, welche Aufgaben auf sie zukommen. Präsentationen, Besprechungen und Verhandlungen, Telefonate oder E-Mails in einer Fremdsprache haben ihre eigenen Regeln. Man sollte sich über Vor- und Nachteile der Kommunikationswege bewusst sein. Es ist auch ein Unterschied, ob ein Mitarbeiter ein internationales Team koordiniert, dem Abteilungsleiter Bericht erstattet oder primär mit dem Kunden kommuniziert. Sobald man weiß, was einen erwartet, lässt sich gut einschätzen, ob die Sprachkompetenz ausreicht.
Das gilt nicht nur für die Karriere bei den weltweit positionierten Top-Arbeitgebern. Für den Joballtag gilt verstärkt die McLuhansche Formel des Global Village: Für Absolventen, die in einem deutschen Unternehmen starten, kann Englisch durch internationale Projektteams, neue Märkte, neue Vorgesetzte oder Kollegen schnell wichtiger werden als zunächst gedacht.
Egal ob Sie sich auf Englisch bewerben oder im Beruf Englischkenntnisse benötigen, einige besonders peinliche Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden. Wir haben witzige sprachliche Mißgriffe gesammelt.
Business-Englisch: Typische Fehler
Wie viel Business-Englisch erwarten Arbeitgeber?
Kein Personaler erwartet "fertige" Mitarbeiter. Mit solidem Schulenglisch und Tipps von Kollegen meistern Einsteiger die geschäftliche Kommunikation fürs Erste. Idiomatische Wendungen, eine respektable Aussprache und interkulturelle Sensibilität kommen im Laufe der Zeit hinzu. Das stellen Weiterbildung und Training on the Job sicher.
Mit der Erfahrung im Beruf sollte sich die Kompetenz in Business-Englisch aber deutlich steigern. Nach einigen Jahren in einer Branche erwarten Arbeitgeber dies. Das bestätigt Marco Fröleke, Personalberater bei Hays in Frankfurt, der für Festanstellungen des mittleren und gehobenen Managements und operative Positionen im Finanzbereich zuständig ist: "95 Prozent meiner Kandidaten müssen Business-Englisch beherrschen. Die Hälfte der zu besetzenden Stellen erfordert Kandidaten, die in täglich gefragten Kommunikationssituationen wie in Präsentationen und Telefonkonferenzen geübt sind. Die andere Hälfte muss darüber hinaus sogar verhandlungssicher mit dem Fachvokabular umgehen." Daher sollten sich Absolventen früh genug Geschäftsenglisch aneignen. Vor allem Arbeitgeber mit ausländischen Mutter- oder Tochtergesellschaften setzen das voraus. Weiterlesen: Welche interkulturellen Kompetenzen gefordert werden









