JobTrends 2011: Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze
Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011. Die Studie zu Entwicklungen am Arbeitsmarkt für Absolventen zeigt unter anderem, wie Bachelor und Master in der Wirtschaft ankommen und wie Personalabteilungen Social Media nutzen.

Arbeitsmarkt
Mit dem Aufschwung steigt der Absolventenbedarf wieder. Hatte sich im vergangenen Jahr die Krise auf die Bedarfseinschätzung der Arbeitgeber noch negativ ausgewirkt, schauen die Unternehmen nun positiv auf das Jahr 2011. Gerade bei Ingenieuren und Informatikern rechnen die Unternehmen mit einem steigenden Bedarf. Der Ausblick auf die nächsten fünf Jahre lässt darauf schließen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Der Absolventenbedarf nimmt dann noch weiter zu.
Abschlüsse und Qualifikationen
Die neuen Abschlüssen Bachelor (BA) und Master sind trotz aller Kritik an Bologna in den Unternehmen angekommen. Wie im Vorjahr akzeptieren vier von fünf Arbeitgebern den BA-Abschluss. Das Universitätsdiplom liegt bei der Akzeptanz durch die Unternehmen nur noch knapp vor dem Master. Bachelor- und Master-Absolventen erhalten meist keine speziellen Einarbeitungsprogramme. Bei den Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven macht die Hälfte der Studienteilnehmer einen Unterschied zwischen Bachelor- und Master-Absolventen – ebenso beim Gehalt.
Die Erwartungen an Absolventen sind hoch. Bei den Zusatzqualifikationen sollten Einsteiger vor allem Englischkenntnisse und Praktika vorweisen können. Rund neun von zehn Unternehmen erwarten dies. Bei den Soft Skills sind ihnen vor allem Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit und analytische Fähigkeiten wichtig.
Verdienen
Die meisten Unternehmen zahlen ihren Neulingen Gehälter zwischen 38 000 und 47 000 Euro im Jahr. Über fünf Prozent der Unternehmen zahlt den Wirtschafts- und Ingenieurabsolventen über 50 000 Euro. Die höchsten Gehälter können Naturwissenschaftler und Juristen erzielen.
Social Media
Es ist zurzeit eines der großen Trendthemen in den Personalabteilungen: Social Media. Das zeigt sich auch in Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011. Demnach nutzen zwei Drittel der befragten Unternehmen Social-Media-Dienste für Employer Branding und um Stellen auszuschreiben. Nur jedem zehnten Unternehmen dienen die sozialen Netzwerke als Instrument der Bewerberüberprüfung.
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