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Arbeitsrecht: Kündigung des Arbeitsvertrages

"Wann kann ich meinen Arbeitsvertrag kündigen?" - Diese und ähnliche Fragen erreichen regelmäßig unsere Experten. Grund genug, die wichtigsten Informationen rund um das Thema Kündigung zu bündeln.

Sascha S. arbeitet in Teilzeit und bekommt eine Vollzeitstelle angeboten. Im Staufenbiel Career Club fragt er den Experten Dr. Axel Hoß, Anwalt für Arbeitsrecht: "In meinen Vertrag steht keine Kündigungsfrist. Kann ich jetzt mit sofortiger Wirkung meinen Arbeitsvertrag kündigen?"

Ganz anders die Ausgangslage bei Achim R., dessen Frau fristgerecht, jedoch ohne Angabe von Gründen, gekündigt wurde. Er möchte von unserem Rechtsanwalt wissen: "Ist die Kündigung zulässig? Gibt es eine reale Chance bei Widerspruch?"

"Wir wünschen ihr für die Zukunft viel Erfolg..."

Geheime Zeugnissprache - knacken Sie den Code der Personaler! (Bild: Butch - Fotolia.com)

...bei uns hatte sie jedenfalls keinen. Entschlüsseln Sie den geheimen Zeugniscode und lernen Sie, was die Formulierungen in Ihrem Arbeitszeugnis wirklich bedeuten. 
Test: Knacken Sie den Zeugniscode

Kündigung durch Arbeitnehmer oder Arbeitgeber

Grundsätzlich haben sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber das Recht, den Arbeitsvertrag zu kündigen. In beiden Fällen muss schriftlich gekündigt werden. Maßgeblich für eine Kündigung sind die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Hinzu kommen die Regelungen, die im Arbeitsvertrag schriftlich vereinbart wurden. Dabei gilt: Individuelle Regelungen im Arbeitsvertrag, etwa bei den Kündigungsfristen, haben nur dann Bedeutung, wenn diese nicht zu Lasten des Arbeitnehmers ausfallen. Ist dies der Fall, ist andersherum auch der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber an die im Arbeitsvertrag vereinbarten Regelungen gebunden.

Beispiel: Gemäß BGB beträgt die Kündigungsfrist bei ein- bis zweijähriger Betriebszugehörigkeit einen Monat. Im Arbeitsvertrag haben beide Parteien jedoch eine Kündigungsfrist von drei Monaten vereinbart. Nun sind beide Parteien an diese Regelung gebunden. Auch der Arbeitnehmer kann - etwa weil er eine andere Stelle antreten möchte – nicht mit Verweis auf das BGB die Kündigungsfrist unterschreiten.

Kündigungsfristen

Ist im Arbeitsvertrag nichts Gegenteiliges festgelegt, so hat der Arbeitnehmer eine Kündigungsfrist von vier Wochen (28 Tagen) zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Sascha S., der seine Teilzeitstelle kündigen möchte, kann also frühestens nach Ablauf der vier Wochen seine neue Vollzeitstelle antreten. Im Gegensatz zur Kündigung durch den Arbeitnehmer sind die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber von der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters abhängig:

Betriebszugehörigkeit Kündigungsfrist
zwei Jahre ein Monat
fünf Jahre zwei Monate
acht Jahre drei Monate
zehn Jahre vier Monate
zwölf Jahre fünf Monate
15 Jahre sechs Monate
20 Jahre sieben Monate

Wer darf was?

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