Checkliste: Bewerbungsmappe
Was gehört alles in die Bewerbungsmappe? Und worauf kommt es bei den einzelnen Bestandteilen der Bewerbungsmappe an? Hier die wichtigsten Tipps - zusammengefasst in einer Checkliste.
Die Bewerbungsmappe selbst
- Grundsätzlich gilt: Die äußere Gestaltung dient dazu, den Blick schnell auf die wesentlichen Inhalte zu lenken.
- Lebenslauf und Kopien wichtiger Zeugnisse werden eingeheftet. Das Anschreiben liegt – nicht eingeheftet – separat obenauf.
- Verwenden Sie hochwertiges Papier – auch für die Anlagen.
- Sauberkeit ist ein Muss: Schwarze Ränder bei Kopien, Tippfehler und Eselsohren vermeiden!
Das Anschreiben
- Layout: Nicht länger als eine bis anderhalb Seiten, wählen Sie mindestens Schriftgröße 10.
- Nennen Sie die Stellenanzeige, auf die Sie sich bewerben, in der Betreffzeile.
- Vergessen Sie nicht die persönliche Anrede des Ansprechpartners und die korrekte Schreibweise des Namens.
- Das Anschreiben sollte Auskunft über Ihre Gründe geben, warum Sie sich bewerben. Schneiden Sie Ihr Bewerberprofil auf die Anforderungen der Stelle zu und gestalten Sie Ihr Anschreiben immer individuell.
Der Lebenslauf
- Steht an erster Stelle nach dem Anschreiben.
- Umfasst ein bis zwei Seiten und wird tabellarisch abgefasst.
- Schreiben Sie kurz, präzise und informativ. Achten Sie auf Lückenlosigkeit, bleiben Sie immer ehrlich.
- Zeitangaben sind auf den Monat genau und einheitlich (Monat/Jahr).
- Zwischenüberschriften wie "Ausbildung", "Praktische Tätigkeiten" und "Berufserfahrung" helfen bei der Gliederung.
- IT/DV- und Sprachkenntnisse sowie Hobbys werden hier aufgeführt – wenn sich Bezüge zur Stellenausschreibung herstellen lassen.
- Das Foto befindet sich meist auf der ersten Seite des Lebenslaufs (rechts oben). Kein Automatenfoto! Auf vier Kriterien wird besonders geachtet: Aussehen/Mimik, Kleidung, fotographische Qualität sowie Format.
- Der Lebenslauf ist ein Dokument und wird deshalb datiert (Ort/Datum) und unterschrieben. Schreiben Sie Ihren Vornamen ebenfalls aus.
Die Anlagen
- Anlagen (Zeugnisse etc.) werden so angeordnet, wie sie im Lebenslauf genannt werden. Wenn Sie im Lebenslauf mit dem Aktuellstem anfangen, liegt auch das aktuellste Zeugnis oben.
- Fügen Sie nur relevante Zeugnisse bei, die Ihren Lebenslauf untermauern. Nicht Quantität, sondern Qualität entscheidet.
- Vermeiden Sie doppelseitige Kopien und Klarsichtfolien.
- Ein Trennblatt "Anlagen" sorgt bei vielen Zeugnissen für bessere Übersichtlichkeit – bei mehreren Anlagen ist eine Anlagenübersicht als Zwischenblatt sinnvoll.




