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Online Bewerbung: Bewerben per E-Mail

Sie wollen sich per E-Mail bewerben? Diese Regeln sollten Sie beachten:

Inhaltlich unterscheidet sich eine E-Mail-Bewerbung nicht von einer Postbewerbung. Sie besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen.

Ihre Dokumente hängen Sie in einem einzigen PDF an die E-Mail an. Mehrere PDFs im Anhang bedeuten für den Personalverantwortlichen viele Klicks und damit mehr Zeit und Arbeit.

Verzichten Sie darauf, das Anschreiben direkt in die E-Mail zu kopieren. Das PDF-Format besitzt den Vorteil, dass das Unternehmen alle Unterlagen einfach ausdrucken kann. Und ein gesetzter Brief – wie im PDF-Format möglich – sieht besser aus als eine E-Mail.

Text in der E-Mail soll Interesse wecken

Im Text Ihrer begleitenden E-Mail müssen Sie in jedem Fall klarmachen, dass es der Empfänger mit einer interessanten Bewerbung zu tun hat. Eine leere E-Mail ist verpönt. Senden Sie in Ihrer E-Mail lieber eine stark gekürzte Fassung Ihres Anschreibens. Auch ein einfacher Satz wie "anbei sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen" ist in diesem Fall möglich.

Aus einem Anschreiben: "Ich bin ein großer Fan Ihrer Arbeit"

Lustige Stilblüten aus Bewerbungsanschreiben (Bild: gunnar3000 / Fotolia)

Was Personaler manchmal lesen müssen, ist starker Tobak. Da bemühen Bewerber an unpassender Stelle prominente Geistesgrößen, während andere mit plumper Direktheit überraschen. Kostprobe? "Ich bin einfach ein großer Fan Ihrer Arbeit". Mehr davon? Gibt es hier!

Wenig Formatierung

Verzichten Sie auf HTML-Formatierungen in Ihrer E-Mail-Bewerbung (Farben, Schriftarten, Bilder etc.). Der Empfänger entscheidet letztlich durch eigene Einstellungen im E-Mail-Programm, wie Ihre Nachricht aussieht.

Die Absender-Angaben müssen professionell sein

Eine E-Mail-Adresse mit einem Nicknamen oder "Hans" ohne Nachnamen wirkt auf den Empfänger allzu privat. Richten Sie eine seriöse E-Mail-Adresse ein. Dabei sind folgende Kombinationen sinnvoll: der erste Buchstabe des Vornamens dann Punkt und der Nachname oder auch Vorname Unterstrich Nachname, etwa andrea_mueller@gmx.de.

Die Betreffzeile ist aussagekräftig

Alles, was der Empfänger nicht kennt oder was ihm verdächtig erscheint, löscht er – aus Angst vor Spam oder Viren. Deshalb macht es keinen Sinn, werbliche Aussagen in die Betreffzeile der E-Mail zu setzen. Schreiben Sie in die Betreffzeile, was sich in der E-Mail befindet. Normalerweise ist dies eine "Bewerbung als X – Ihre Stellenanzeige in XYZ" oder "Lebenslauf wie besprochen – unser Gespräch von heute Vormittag".

Ihre Unterlagen lassen sich öffnen

Manche Bewerber schicken ihre Anschreiben und Lebensläufe in dubiosen und unbekannten Formaten. Dabei ist das frei erhältliche Bürosoftwarepaket Open Office auf dem Vormarsch, das mit Word geöffnet werden kann, manchmal aber seltsame Formatierungen aufweist. Auch Microsoft Word ist nicht selbstredend auf jedem Rechner installiert. Schicken Sie Dokumente lieber als PDF und nur auf expliziten Wunsch als DOC. Auch gepackte Dateien (ZIP) sind nicht empfehlenswert, da nicht jeder mit dem Entpacken zurechtkommt.

Ihre Unterlagen sind klein genug

Maximal zwei Megabyte – größer sollte Ihre E-Mail nicht sein, weil Sie andernfalls das System des Empfängers belastet. Prüfen Sie die Größe Ihrer Datei, bevor Sie diese abschicken. Wählen Sie in der Dateiansicht die recht Maustaste und hier Eigenschaften.

Die E-Mail enthält Kontaktdaten

Unter die E-Mail gehört die vollständige Adresse inklusive aller Kontaktmöglichkeiten – das gilt auch dann, wenn Sie diese im Anhang bereits aufgeführt haben.

Keine Empfangsbestätigungen

Diese mögen aus Ihrer Sicht zwar praktisch sein, nerven den Empfänger aber nur.

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