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Vorstellungsgespräch: Häufige Fehler

Im Vorstellungsgespräch trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer ins Unternehmen will, muss sich den kritischen Fragen der Personaler stellen. Im Kampf um den Traumjob können jedem schnell Fehler unterlaufen.

Alles rund um das Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch: Typische Fragen
Vorstellungsgespräch: Häufige Fehler
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Vorstellungsgespräch: Training

Schwitzige Hände, trockener Hals, Herzrasen - nicht selten verspüren Bewerber im Vorstellungsgespräch eine erhöhte Nervosität. Das kann zu Fehlern führen, die die Aussicht auf den ersehnten Traumjob zunichte machen. Doch auch zuviel Selbstbewusstsein und ein arrogantes Auftreten können einen schlechten Eindruck hinterlassen.

Der erste Eindruck zählt

Das erste wichtige Kriterium im Entscheidungsprozess des Personalverantwortlichen ist das äußere Erscheinungsbild. Bewerber sollten sich daher überlegen, welches Outfit am besten zur ausgeschriebenen Position passt. Anzug und Krawatte werden bei Banken vorausgesetzt, können aber unpassend für einen Kreativberuf sein. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Ein Berufsanfänger im teuren Markenanzug wirkt überheblich und nicht authentisch. Männer sollten außerdem darauf achten, eine andere Krawatte als die auf dem Bewerbungsfoto zu wählen.

Nervosität als Karrierekiller

Neben dem ersten Eindruck sind auch ein  solider Händedruck und gutes Benehmen ausschlaggebend. Hinsetzen sollte man sich erst, wenn einem ein Platz angeboten wurde. Generell gilt: Auf dem Prüfstand stehen nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Fähigkeiten wie aufmerksames Zuhören und der Umgang mit stressigen Situationen.

Entspannung fördert die Konzentration

Eine verkrampfte Sitzposition ist hinderlich und stört die Konzentration. Wer sich dagegen entspannt und aufrecht hinsetzt, kann dem Gespräch besser folgen. Auf keinen Fall darf der Bewerber so mit sich selbst beschäftigt sein, dass er den Namen seines Gegenübers vergisst oder verwechselt. Falls es sich um zwei oder mehr Gesprächspartner handelt, sollte der Bewerber nicht vergessen, alle anzusprechen und in das Gespräch zu involvieren.

Souverän argumentieren

Wenn es um die Beantwortung von Fragen geht, können schnell unbewusste Fehler begangen werden. Eine Lücke im Lebenslauf ist grundsätzlich kein Einstellungshindernis, solange sie gut begründet werden kann. Auf keinen Fall sollte sich der Bewerber rechtfertigen, weder für längere Pausen noch für berufliche oder universitäre Umwege. Das signalisiert, dass der Bewerber nicht hinter seinem Lebenslauf steht.

Wörter wie "halt" oder "eben" (Bsp.: "Dann habe ich halt studiert") sollten im Gespräch vermieden werden, denn hinter einer solchen Aussage steht oft ein Mensch, der planlos handelt und nicht fähig ist, sich mit Situationen auseinanderzusetzen. Auch negative Bemerkungen über frühere Arbeitgeber haben im Bewerbungsgespräch nichts verloren.

Endstation Überheblichkeit

Ebenso schlechte Karten haben arrogante Bewerber. Eine Frage wie "Was bieten Sie mir?", wie sie manchmal von sehr guten Absolventen gestellt wird, ist fehl am Platz und kann alle Chancen zunichte machen. Unrealistische Gehaltsforderungen können ebenfalls zu einem Ausschlusskriterium werden. Gerade Berufseinsteiger sollten nicht zu hoch pokern.

Grundsätzlich hat Arroganz im Vorstellungsgespräch nichts zu suchen. Wer mit eigenen Erfolgen und Können prahlt, ist zu sehr auf sich fixiert und damit nicht teamfähig.

Informationen über das Unternehmen

Am Ende des Gesprächs werden Bewerber in der Regel gebeten, noch offene Fragen zu äußern. Diese Möglichkeit sollte immer genutzt werden, da dies Interesse am Unternehmen symbolisiert. Doch Vorsicht, Fragen nach bspw. Unternehmensdaten und der aktuellen Marktlage sind gefährlich und können ins Gegenteil umschlagen. Solche Informationen sollten Bewerber sich bereits vor dem Vorstellungsgespräch angeeignet haben.

Intensive Vorbereitung

Generell ist eine gute Vorbereitung unerlässlich, um Fehlern vorzubeugen. Wer zu Unsicherheit neigt, sollte zusammen mit Freunden an der Körperhaltung arbeiten und sich Feedback zu Gestik, Mimik und Rhetorik einholen. Das gleiche gilt für Bewerber mit mehr Selbstbewusstsein. Wer vor dem Spiegel oder Freunden ein Bewerbungsgespräch durchspielt, lernt besser seine Schwächen kennen. Wer zusätzlich noch die Regeln der Körpersprache beherrscht, ist für jedes Interview gut gewappnet.

Weitere Informationen zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch:
Video zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch
Training: Trainieren Sie für das Vorstellungsgespräch

Bewerbung: Vorstellungsgespräch
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