Consulting: Viel leisten, viel verdienen
Die Beraterbranche verlangt viel, aber sie zahlt auch gut. Wie viel Einsteiger im Consulting genau verdienen, erfahren Sie hier.

- Consulting: Die Branche verlangt viel, aber sie zahlt auch gut. (Vito elefante - Fotolia.com)
Am Montagmorgen mit dem ersten Flieger zum Kunden, am Donnerstagabend spät zurück. Berater, die schon um 17 Uhr nach Hause fahren, sind äußerst selten. Die Branche verlangt viel, aber sie zahlt auch gut. Berufseinsteiger verdienen nach einer Auswertung der Vergütungsberatung Personalmarkt zwischen 42.612 Euro und 46.617 Euro Jahresgehalt – je nach Firmengröße.
Große Unterschiede beim Einstiegsgehalt
Wer den Sprung in eine der Top-Beratungsfirmen geschafft hat, kann sich über ein höheres Einstiegsgehalt freuen. Allerdings arbeitet das Gros der Berater, deren Daten in die Auswertung geflossen sind, bei kleineren oder mittelständischen Firmen – und dort werden nicht so üppige Gehälter gezahlt. So sind die Gehaltsspannen bereits beim Einstieg groß: Berufseinsteiger bei Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern verdient laut Personalmarkt-Auswertung im Durchschnitt rund 51.841 Euro pro Jahr. Dagegen erzielen Berufseinsteiger bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern mehr als 61.481 Euro Jahresgehalt brutto.
Gehalt steigt mit der Berufserfahrung
Ist der Einstieg geschafft, geht es auf einem vorgezeichneten Karriereweg weiter. Trotz vieler Zwischenstufen mit teilweise unterschiedlichen Titeln verläuft der klassische Weg auf der Karriereleiter immer ähnlich: Vom Junior- über den Senior-Berater bis hin zum Partner. Parallel dazu entwickeln sich die Gehälter: Junior Consultants mit zwei bis fünf Jahren Berufserfahrung verdienen zwischen 51.841 Euro und 61.481 Euro jährlich. Senior-Berater mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung kommen auf Jahresgehälter zwischen 72.786 und 82.419 Euro.
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Karriere nach dem 'Up-or-Out'-Prinzip
Auf dem Weg nach oben wird stark gesiebt. Wer sich in der vorgegebenen Zeit nicht so entwickelt wie die Firma sich das vorstellt, muss meist gehen. ´Up or out´, auf- oder aussteigen, lautet die Branchenregel. Das Wichtigste dabei ist eine gute Performance: Wer beim Kunden gezeigt hat, dass er was kann und gute Bewertungen bekommt, empfiehlt sich für weitere Projekte. Wer dagegen lange aufs nächste Projekt warten muss, macht sich nicht gerade beliebt. Und so gibt es nicht wenige, die dem ständigen Zeit- und Leistungsdruck nicht ihr gesamtes Berufsleben widmen wollen - und aussteigen.
Datum: 11/10
Autorin: Heike Friedrichsen, PersonalMarkt





