Wirtschaftsprüfer: Langer Weg zu hohem Gehalt
Wirtschaftsprüfer gehören traditionell zu den Besserverdienern. Die hohen Gehälter kommen aber nicht von ungefähr. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Höhe des Gehalts.

- Hohe Lernbereitschaft zahlt sich beim Wirtschaftsprüfer-Gehalt aus. (Bild: Tjall / Fotolia.com)
Wer Wirtschaftsprüfer werden möchte, muss ein hohes Maß an Lernbereitschaft mitbringen, denn die Berufsexamina für die Zahlenprofils sind sehr anspruchsvoll. Aber der Einsatz lohnt sich. Es locken attraktive Einstiegsgehälter und gute Karriereperspektiven – später auch in der Industrie oder der Beratung.
Hohe Einstiegsgehälter
Laut der Hamburger Vergütungsberatung Personalmarkt verdienen Absolventen in der Wirtschaftsprüfung im Durchschnitt rund 40.000 Euro. Die Gehälter von Trainees in der Wirtschaftsprüfung liegen durchschnittlich bei 38.784 Euro. Wer als Wirtschaftswissenschaftler einen Job als Wirtschaftsprüfungs-Assistent bekommt, kann bis zu 44.100 Euro im Jahr erzielen. Die Untergrenze liegt bei 36.400 Euro.
Wirtschafswissenschaftliches Know-how von Vorteil
Aspekte, die das Gehalt positiv beeinflussen, sind etwa Berufserfahrung und Personalverantwortung. Auch die Größe des Unternehmens spielt beim Gehalt eine Rolle. So bieten die "Big Four" der Branche – KPMG, Ernst & Young, Deloitte und PricewaterhouseCoopers – neben guten Karriereperspektiven auch die höchsten Gehälter.
Ein Wirtschaftsstudium ist meist der erste Schritt für den Job des Wirtschaftsprüfers. Rund 85 Prozent der in Deutschland tätigen Wirtschaftsprüfer besitzen einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss. Zwingend erforderlich ist er jedoch nicht, auch Juristen sind unter den Bewerbern. Doch natürlich erleichtert eine entsprechende Spezialisierung die weiteren Schritte. Denn das Wirtschaftsprüfer-Examen erfordert einen hohen Kenntnisstand im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Die Kammer empfiehlt im Rahmen des Wirtschaftsstudiums die Schwerpunkte Treuhand- und Revisionswesen, Betriebliche Steuerlehre und Steuerrecht. Die Hochschulen bieten inzwischen auch Master-Studiengänge an, die zielgerichtet für den Job des Wirtschaftsprüfers ausbilden.
Datum: 1/11
Autorin: Kirsten Gregus
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