Die Geschichte der Krawatte
Von der Schuluniform bis zum Business-Outfit: die Krawatte ist heutzutage ein fester Bestandteil der Herrenkleidung und wird auf der ganzen Welt täglich getragen.

Die ersten Krawatten wurden von den chinesischen Soldaten als Schutz vor Kälte getragen. In Europa waren die ersten Krawatten gegen 1650 am französischen Hof zu sehen. Importiert wurde sie durch kroatische Soldaten, die von Louis XIII rekrutiert wurden.
Die eleganteste Krawatte
Am französischen Hof entbrannte 1650 ein Wettbewerb um die eleganteste und gewagteste Krawatte. So wurden Bänder aus Seide und Spitze beim binden der Krawatte hinzugefügt. Diese Mode breitete sich rasch in ganz Europa und dann auf allen Kontinenten aus. Besonders die wohlhabenderen Leute und Modeanhänger trugen Krawatten. Die Formen und Farben der Krawatten unterlagen dabei immer wieder neuen Trends.
Während der industriellen Revolution wurde die Krawatte zweckmäßiger. Die Länge und Breite der Krawatte wurde neu definiert. Diese neue Form der Krawatte nannte sich "Regate" und bildete die Basis für die heutigen Krawatten.
Der New Yorker Erfinder Jesse Langsdorf kam auf die Idee den Stoff der Krawatte diagonal zu zuschneiden. Die Krawatte musste dadurch aus drei Teilen zusammen gesetzt werden. Vorteil: Die Krawatte wurde so weniger anfällig und behielt besser die Form.
Die Krawatte und ihr Name
Woher die Krawatte ihren Namen hat, ist nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Verformung des französischen Wortes "croate" handelt. Später wurde dann in Deutschland aus dem französischen "cravate" die deutsche Krawatte.
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