Karriere: Der perfekte Jobwechsel
Im Mai 2008 hat das Berliner trendence Institut in einer Umfrage unter 4000 Akademikern ermittelt, dass 46,2 Prozent der Young Professionals daran denken, in den nächsten zwei Jahren den Arbeitgeber zu wechseln. In Zeiten der Wirtschaftskrise neigen Manager allerdings zu deutlich konservativeren Entscheidungsmustern.
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Werte wie Gehalt, Arbeitsort und Arbeitsplatzsicherheit treten in den Vordergrund, so die Ergebnisse des "18. LAB Managerpanels", durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Kooperation mit der "Wirtschaftswoche".
Ein eventueller Jobwechsel sollte gut überlegt und nicht zu voreilig vollzogen werden. Zunächst gilt es, sämtliche Faktoren zu berücksichtigen und alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Den Jobwechsel gründlich planen
Wenn der erste Job zur Routine wird und Sie das Gefühl haben, dass Ihre Entwicklung stagniert, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihrer Karriere neuen Schwung verleihen können. Oft kann schon ein Gespräch mit dem Vorgesetzten Klarheit schaffen. Denn oft kann man gerade innerhalb größerer Unternehmen die Position wechseln oder sich weiterbilden.
Ein guter Zeitpunkt für den Jobwechsel ist, wenn Sie merken, dass Sie sich in Ihrer derzeitigen Position nicht weiterentwickeln und die Lernkurve flach geworden ist. Dies ist frühestens nach drei bis fünf Jahren der Fall. Oder Sie merken gleich, dass Sie und Ihr Unternehmen, Ihre Position oder die ganze Branche nicht zusammenpassen.
Klare Ziele definieren
Möchten Sie das Unternehmen wechseln, etwa weil Sie mit dem Führungsstil des Vorgesetzten nicht einverstanden sind oder weil es keine internen Aufstiegsmöglichkeiten gibt? Dann sollten Sie einige Dinge beachten, um den Wechsel erfolgreich zu gestalten. „Wichtig ist, dass Sie Ihre Karriere individuell und strategisch planen und vor einem Wechsel für sich folgende Fragen klären: Wo stehe ich heute? Was will ich mittel- (in drei bis fünf Jahren) und langfristig (in zehn Jahren) erreichen? Wie muss ich mich noch weiterentwickeln bzw. was muss ich dafür noch lernen?“, rät Dipl.-Psych. und Personalberaterin Julia Bender vom Zentrum für Management- und Personalberatung (zfm) in Bonn. Dem Jobwechsel sollte also eine gründliche Innenschau vorausgehen und Sie sollten sich darüber im Klaren sein, in welche Richtung Sie sich bewegen wollen.










