Arbeitsanfänger in der Probezeit wird gerade gekündigt

Kündigung in der Probezeit

In der Probezeit gelten für eine Kündigung besondere Regeln. Wir haben die wichtigsten Infos zur Kündigung während der Probezeit zusammengestellt.

Grundsätzlich gilt: In der Probezeit kann das Unternehmen eine Kündigung grundlos aussprechen. Zwar wird das Unternehmen Gründe für die Kündigung haben, es muss diese aber nicht nennen.

Kündigung in der Probezeit bei befristeten Verträgen

Haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Vertrag geschlossen, der zunächst auf die Probezeit begrenzt ist, muss das Unternehmen dem Mitarbeiter auch nicht kündigen. Das Arbeitsverhältnis endet einfach nach der vereinbarten Frist. Wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach dem genauen Kennenlernen das Arbeitsverhältnis fortsetzen, setzen sie einen neuen Vertrag auf.

Kündigung während der Probezeit bei unbefristeten Verträgen

Ist die Probezeit jedoch Teil eines unbefristeten Dauerarbeitsvertrags, ist die arbeitsrechtliche Situation anders. In diesem Fall ist eine ausdrücklich Kündigung nötig – für den Fall, dass Arbeitgeber oder Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis nach der Probezeit beenden möchten. Und: Auch wenn die Kündigung grundlos erfolgen darf, ist sie an eine Frist gebunden.

Ist der Arbeitsvertrag unbefristet und die Probezeit auf bis zu sechs Monate festgelegt, beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Dabei muss die Kündigung auch nicht zum Ende des Monats oder zum 15. des Monats erfolgen. In diesem Fall endet das Arbeitsverhältnis auf den Tag genau zwei Wochen nach der Kündigung. Dauert die Probezeit länger als sechs Monate, verlängert sich die Kündigungsfrist von zwei auf vier Wochen.

Der Arbeitgeber kann die verkürzte Kündigungsfrist übrigens nicht weiter reduzieren, wohl aber vertraglich verlängern. In Tarifverträgen können zum Beispiel andere Regelungen festgesetzt sein.

Probezeit: Kein Kündigungsschutz

In der Probezeit genießt der Arbeitnehmer meist keinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Es gibt jedoch auch schon in dieser Zeit einen Sonderkündigungsschutz. Er gilt zum Beispiel für Schwangere, Schwerbehinderte oder Betriebsratsmitglieder.


Staufenbiel Institut, Redaktion - 12/01/2017

WEERACHAT/shutterstock.com

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