Banking: Die perfekte Bewerbung

Banking: Die perfekte Bewerbung

Vor dem Job im Banking kommt die Bewerbung, ob online oder in Papierform. Wir zeigen, welche Etappen zur perfekten Bewerbung führen und wie du deine Einstellungschancen erhöhst.

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Die Vorbereitung

 

DIE ANFORDERUNGEN

Am häufigsten suchen Arbeitgeber nach Nachwuchsbankern, die sich mit Controlling, Bilanzierung, Finanzierung, Kundenberatung oder Risikomanagement auskennen, stellten Experten der Bundesarbeitsagentur fest. Auch Kenntnisse im Projektmanagement und der internationalen Rechnungslegung wie IAS, IFRS oder US-GAAP sind gefragt.

AUSLANDS- UND BERUFSERFAHRUNG

Dass sich Banker mit dem Internet und gängiger Office-Software auskennen, ist für die Kreditbranche selbstverständlich. Unternehmen mit vielen internationalen Geschäftsbeziehungen schätzen besonders Bewerber mit Auslandserfahrung. Viele Unternehmen suchen Absolventen mit erster Berufserfahrung, zum Beispiel erworben in qualifizierten Praktika. Bei den außerfachlichen Anforderungskriterien legen Bank-Arbeitgeber – unabhängig von der Tätigkeit – größten Wert auf selbstständige Arbeitsweise, Flexibilität, Kontaktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein gepflegtes Erscheinungsbild.

RECHTZEITIG BEGINNEN

Arbeitsmarktexperten empfehlen künftigen Bankern, rechtzeitig im Studium mit der Vorbereitung auf das Jobleben zu beginnen. Denn wenn du weißt, in welchen Bank-Bereichen oder Fachgebieten du starten möchtest, kannst du Wahlfächer, Studentenjobs und Praktika sowie Themen für die Abschlussarbeit zielgerichtet auswählen.

 

Die Jobsuche

 

INITIATIVE GERN GESEHEN

Für die Rekrutierung ihres Nachwuchses nutzen Finanzdienstleister neben Jobbörsen und Karriereportalen auch die eigenen Internetauftritte. Die meisten Unternehmen verfügen über eigene Karriereseiten mit speziellen Infos für Studenten und Absolventen.

Auch auf Hochschul- und Karrieremessen - am besten mit dem thematischen Schwerpunkt Finance - können sich  Absolventen und Personalmanager persönlich kennenlernen. Die Unternehmen stellen sich hier als Arbeitgeber vor und informieren über Tätigkeitsfelder, Anforderungsprofile, Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Praktika und praxisorientierte Abschlussarbeiten. 

Will man dem künftigen Arbeitgeber seine hohe Motivation und sein besonderes Engagement vermitteln, können Initiativbewerbungen der richtige Weg sein. Sie werden von Unternehmen grundsätzlich positiv beurteilt und es gibt hierbei nicht so viele Wettbewerber wie bei einer Stellenanzeige.

WERTVOLLE PRAKTIKA

Absolventen, die ein Praktikum in einem Unternehmen machen, haben dort bessere Einstiegschancen. Das gilt erfahrungsgemäß besonders für das Investmentbanking. Der Arbeitgeber hat hier die Gelegenheit, den potenziellen Nachwuchsbanker über einen Zeitraum zu beobachten und kennenzulernen – und auf diese Weise die Eignung für eine Festanstellung optimal zu beurteilen.

 

Der Lebenslauf

 

Die Erwartungen an den Lebenslauf sind ebenso hoch wie eindeutig: alle relevanten Informationen über Lebens-, Studien- und Berufsweg müssen enthalten sein. Es erfolgt außerdem eine konsequente Ausrichtung auf die jeweilige Position – das ist der rote Faden. Die einzelnen Zeitabschnitte sind lückenlos aufzuführen mit Monatsangaben und Jahr.

ÜBERSICHTLICH UND FEHLERFREI

Heute nutzt man häufig die gegenchronologische Darstellung. Die derzeit ausgeübte Tätigkeit steht also oben. Wichtig ist neben inhaltlichen Gesichtspunkten vor allem die übersichtliche Gestaltung, denn diese nimmt der Leser als Erstes wahr.

Bewerber sollten den Lebenslauf und das Anschreiben immer Korrektur lesen (lassen). Rechtschreibfehler in der Bewerbung werfen ein sehr schlechtes Licht auf den Absender.

AUF FRAGEN VORBEREITET SEIN

Bewerber sollten die Kompetenzen besonders betonen, die dem Profil der Stelle entsprechen. Der Kandidat muss auf entsprechende Fragen vorbereitet sein. Wer im Lebenslauf etwa angibt: „Englisch verhandlungssicher“, muss damit rechnen, sein Bewerbungsgespräch auf Englisch zu führen. Lücken im Lebenslauf mit Schummeln aufzufüllen, verbietet sich. Falsche Angaben zu vorgeblichen Qualifikationen können Konsequenzen haben und im Einzelfall sogar zur Kündigung führen.

 

Das Qualifikationsprofil

 

Der Lebenslauf bietet manchmal durch seine relativ starre Form nicht ausreichend Raum, das persönliche Qualifikationsprofil adäquat zu präsentieren. Er verläuft streng chronologisch oder häufiger: umgekehrt chronologisch. Daher kann es sinnvoll sein, die Bewerbungsunterlagen um ein Qualifikationsprofil zu ergänzen.

SINNVOLLES PLUS ZUM LEBENSLAUF

Das stellt, in Anlehnung an das amerikanische Resümee, besondere Vorzüge, bisherige Erfolge und berufliche Ziele stärker in den Vordergrund. Es kommt vor allem für Bewerber mit erster Berufserfahrung infrage. Dieses sogenannte Dritte Blatt sollte eine Seite nicht überschreiten und ist dann empfehlenswert, wenn es den Lebenslauf sinnvoll ergänzt.

BESONDERE STÄRKEN HERVORHEBEN

Bei spezifischen technischen Qualifikationen oder besonders weitreichenden Kenntnissen und Erfahrungen, die im Lebenslauf nicht deutlich genug zur Sprache kommen können, macht ein Drittes Blatt Sinn. Wer zum Beispiel in mehreren Projekten mitgearbeitet hat, kann an dieser Stelle eine Projektübersicht anfügen. Das kann in Form einer Aufstellung geschehen, in der zuerst das Projekt steht, dann die eigene Rolle darin und schließlich die eingesetzten Kenntnisse und der Zeitraum.

PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG

Das Qualifikationsprofil eignet sich besonders, die persönliche Entwicklung des Bewerbers stärker zu verdeutlichen. Außeruniversitäre Tätigkeiten, Auslandsaufenthalte oder gesellschaftliches Engagement sind ein großes Plus für die Bewerbung. Personaler achten neben der fachlichen Eignung vor allem auf die Persönlichkeit des Kandidaten. Freizeitinteressen, die einen Bezug zum künftigen Job haben, zählen ebenfalls zu den Pluspunkten.

STICHWORTE STATT ROMANE

Für die Form des Qualifikationsprofils empfiehlt sich wie beim Lebenslauf eine Einteilung in Rubriken. Das können Gliederungspunkte wie Tätigkeiten, Praktika, Sprachkenntnisse oder außeruniversitäres Engagement sein. Die Dritte Seite sollte stichwortartig und übersichtlich gestaltet werden. Personaler stehen durch die Vielzahl von Bewerbungen unter Zeitdruck, da schreckt Fließtext bloß ab. Bewerber sollten das Qualifikationsprofil nur dann verwenden, wenn es die Bewerbung tatsächlich aufwertet und nicht nur im Umfang erweitert.

 

Muster: Bewerbung bei der Bank

Hier findest du ein Muster für deine Bewerbung bei einer Bank

     

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