Glücklicher Consulting-Praktikant

In zehn Schritten zum Consulting-Praktikum (Teil 2)

Du interessierst dich für ein Praktikum im Consulting und weißt nicht, worauf es bei der Bewerbung ankommt? Wir haben zehn Tipps für dich, mit denen du die richtige Stelle findest und bekommst.

Was erwartet mich beim Consulting-Praktikum konkret?

Als Praktikant in einem Consulting-Unternehmen arbeitet man als Teammitglied an einem realen Kundenprojekt mit. Dort trifft man auf dieselben Herausforderungen wie jeder andere Consultant.

Analytischer Scharfsinn und praktische Intelligenz sind schon im Praktikum gefragt, um Lösungen gemeinsam mit dem Kunden umsetzen zu können. Auch Praktikanten übernehmen von Anfang an Verantwortung für wichtige Bausteine der Strategie-Entwicklung und arbeitet im Projektteam nicht nur mit anderen Beratern, sondern auch mit dem Kunden direkt zusammen.

Aufgaben im Praktikum können sein: Erstellen einer Marktanalyse für ein neues Haarspray, ein Strukturvergleich von Händlernetzen im Automobilbereich, eine Profitabilitätsberechnung für Maschinenkomponenten oder eine Segmentanalyse von Versicherungskunden.

Praktikanten werden meist von einem erfahrenen Berater als Mentor betreut. Am Ende des mehrwöchigen Einsatzes bekommt jeder ein Feedback und ein Zeugnis.

Da man als Consulting-Praktikant unmittelbar an Kundenprojekten tätig ist, sind die Anforderungen in der Branche entsprechend hoch: Vordiplom oder Bachelor-Studium mit (sehr) guten Leistungen, erste praktische Erfahrungen und Auslandserfahrung inklusive guter Sprachkenntnisse.

Wie antworte ich auf die Frage: Was sind Ihre Schwächen?

„Nennen Sie uns bitte Ihre Schwächen.“ Wer kennt sie nicht, die klassische Frage in einem Vorstellungsgespräch? Als Bewerber möchte man dem Unternehmen aber doch seine Schokoladenseite zeigen. Und nun soll man Gründe nennen, warum man eventuell doch nicht so gut geeignet für das Praktikum ist. Dies ist aber nicht der Hintergrund dieser Frage. Die Frage nach den Schwächen bietet dem Interviewer die Möglichkeit zu erkennen, ob der Bewerber auch mit unangenehmen Themen souverän umgeht und gegebenenfalls an seinen Schwächen arbeitet.

Was möchten Interviewer auf keinen Fall hören? Aussagen wie „Mir fällt gerade keine Schwäche ein“ oder „Richtige Schwächen habe ich keine“. Dies führt meist erst recht zu Nachfragen. Hier besteht die Gefahr, dass der Bewerber sich um Kopf und Kragen redet. Die Benennung von Schwächen bewerten viele Personalmanager als positiv, da es zeigt, dass der Bewerber sich kritisch mit sich selbst auseinandersetzt und bemüht ist zu lernen.

Tipp: Beschreibe authentisch und souverän eine Schwäche (nicht übertreiben) und vermittel dabei deine Lernbereitschaft in deinem Consulting-Praktikum. Bewerber sollten aber keine fachlichen Themen als Schwäche anführen.

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Networking und Praktikum – Was sollte ich beachten?

Viele Praktikanten erhoffen sich, nicht nur genaue Einblicke ins Consulting und in das Unternehmen zu erhalten, sondern im Anschluss an das Studium fest eingestellt zu werden.

Die Übernahmechancen erhöhen sich, wenn die Beraterkollegen einen durchweg positiven Eindruck von dir haben. Das bedeutet aber nicht, immer nur mit Kopfnicken zu reagieren – mit Rückgrat und konstruktiven Beiträgen empfehlen sich Praktikanten viel stärker.

Ist das Praktikum gut gelaufen, solltest du dich beim Mentor und bei Vorgesetzten ausdrücklich bedanken und von allen Kollegen verabschieden.

Auch wenn ein Abschied mit Kaffee und Kuchen kein Muss ist, dient ein Praktikum doch auch dazu, Kontakte zu knüpfen. Und wer weiß, wozu diese Kontakte noch nützlich sein können. Allerdings: Es reicht, sich nach dem Praktikum ein- oder zweimal pro Jahr zu melden – und dann am besten mit einem guten Gesprächsanlass.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Praktikum im Bachelor-Studium?

Fast jede Hochschule verlangt während des BA-Studiums mindestens ein Praktikum. Dieses Pflichtpraktikum muss in das straffe Korsett der Studienordnung passen. Da kann es leicht zu Terminschwierigkeiten kommen.

Oft vergehen einige Semester, bevor du als Praktikant erste Erfahrung im Consulting sammeln kannst. Der Vorteil dieses relativ späten Zeitpunkts: Studenten können dann einen realistischen Einblick in den Joballtag eines Beraters erhalten und so möglichst viel aus dem Praktikum mitnehmen. Schließlich bringen sie bereits das notwendige Grundwissen mit. Und meist haben sie schon Kurse im Schwerpunktfach belegt. Viele Consultingfirmen erwarten von Bewerbern ohnehin, dass sie mindestens zwei Semester und mehr studiert haben.


Staufenbiel Institut, - 10/10/2016

Pressmaster/Shutterstock.com

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