Erfolgreicher Wirtschaftsingenieur

Erfolgsfaktoren für Wirtschaftsingenieure

Was Wirtschaftsingenieure neben fachlichem Know-how mitbringen müssen, um erfolgreich zu sein. Hier erhältst du den Überblick über alle wichtigen Themen für deinen Einstieg als Wirtschaftsingenieur.

"Stillstand bedeutet Rückschritt" - das trifft besonders auf Unternehmen zu, die im weltweiten Wettbewerb stehen. Durch Technologie-Management versuchen sie die entscheidenden Wettbewerbsvorteile zu erringen. Dabei geht es um Planung, Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und Produkte.

Eine wichtige Rolle bei dieser Aufgabe spielen Wirtschaftsingenieure, die Know-how aus Technik und Management vereinen. Um als Wirtschaftsingenieur erfolgreich zu sein, musst du bestimmte Fähigkeiten mitbringen. Dazu gehören in erster Linie analytisches und interdisziplinäres Denken, Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit. Außerdem legen die meisten Unternehmen großen Wert darauf, dass du motiviert bist und zielorientiert arbeitest.

Flexibel und belastbar

In der Berufsbilduntersuchung des VWI kristallisierten sich außerdem Sozialkompetenz, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen, Stressresistenz und Entscheidungsfreudigkeit als wichtige Erfolgsfaktoren heraus. Mobilität, Internationalität und ökologisches Denken gelten für erfolgreiche Wirtschaftsingenieure ohnehin als Grundvoraussetzungen.

Ob Bewerber diese Faktoren erfüllen, können Arbeitgeber nur schwer vorab feststellen. Sie versuchen sich zunächst anhand der Angaben im Lebenslauf über Studienverlauf, absolvierte Praktika, studienbegleitende Tätigkeiten oder auch die Art der Freizeitgestaltung ein genaueres Bild von dem Kandidaten zu machen.

Wissen vermitteln können

Ihre Soft Skills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen oder Organisationstalent können Studenten zum Beispiel durch Hochschulgruppenarbeit unter Beweis stellen. Für Wirtschaftsingenieure ist nicht nur reines Fachwissen wichtig. Sie müssen Ergebnisse und Wissen auch an andere Abteilungen oder höhere Stellen vermitteln können. Kommunikationsfähigkeit, rhetorische Begabung und sicheres Auftreten gehören daher selbstverständlich auch zu den Erfolgsfaktoren.

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Gerade in Unternehmen, die weltweit aktiv sind, gehören Fremdsprachen zum Rüstzeug jedes Wirtschaftsingenieurs. Englisch ist aber meist Grundvoraussetzung; Spanisch und Französisch verbessern die Chancen am Jobmarkt. Wer weniger verbreitete Fremdsprachen wie Chinesisch oder Russisch beherrscht, hebt sich von der Masse der Bewerber zusätzlich ab.

Unverzichtbare Praktika

Unabdingbar für angehende Wirtschaftsingenieure sind Praktika im In- und Ausland. Während dieser Einsätze lernen Studenten neben berufspraktischen Grundkenntnissen die Aufgaben, Arbeitsweisen und das Zusammenspiel verschiedener Bereiche eines Unternehmens kennen. So gewinnen sie Einblicke in die individuellen und sozialen Fragen der Arbeitswelt.

Auch für den weiteren Verlauf des Studiums sind eigene praktische Erfahrungen wichtig. Sie helfen dabei, den Lehrstoff im Studium besser zu verstehen und die theoretischen Kenntnisse im Praxisbezug zu vertiefen. Und mit Blick auf eine spätere Bewerbung ist es ebenfalls von Vorteil, wenn sich Student und Unternehmen über ein Praktikum vorab bereits kennengelernt haben.

Bessere Jobchancen mit Berufsausbildung

Seine Chancen auf einen Einstiegsjob als Wirtschaftsingenieur verbessert, wer vor dem Studium bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Das sehen die Unternehmen häufig als bedeutendste Zusatzqualifikation für Hochschulabsolventen an. Denn durch eine Berufsausbildung konnten die Kandidaten schon ein erstes Verständnis für die Wirtschafts- und Arbeitswelt erlangen. Im weiteren Karriereverlauf sehen viele Wirtschaftsingenieure dann die Promotion als wichtigste Zusatzqualifikation.

Doktoringenieuren werden Eigenschaften wie besonderer Durchhaltewille, wissenschaftliche Bildung, strukturelles und logisches Denken, Ausdauer und die Fähigkeit zur Selbstmotivation zugesprochen. Allerdings ist die oft lange Dauer der Promotion ein Nachteil.

Weitere Autoren: Markus Gerharz


Thomas Friedenberger

Phototalker/shutterstock.com

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