Frau bei ihrer Arbeit in der Kosmetikbranche

Kosmetikbranche: Schönheit ohne Grenzen

In der Kosmetikbranche sind neue Trends an der Tagesordnung, Wissen um Kundenwünsche ein Muss. Wer Praxiserfahrungen mitbringt, hat die besten Aussichten auf eine internationale Karriere.

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Die Kosmetikbranche erfindet sich ständig neu. In den Labors dieser Welt werden täglich neue Wirkstoffe gesucht, die Pflegeprodukte noch wirksamer und gleichzeitig günstiger machen sollen. Veränderungen der Umwelt verlangen nach immer verträglicheren Produkten. Zudem verändern sich die Zielgruppen immer schneller. Die Kosmetik muss dieser Vielfalt gerecht werden.

Hightech für die Haut

Neue Entwicklungen wie etwa ein kleiner Kamm, der die Wimpern beim Tuschen auseinanderhält und durch feinste Nylonfasern verlängert, beleben den Markt stetig aufs Neue. Lippenstift ist nicht mehr länger nur Farbe für den Mund. Das Hightech-Produkt besticht heute mit der richtigen Zusammensetzung aus Farbe, Feuchtigkeit, Glanz und vor allem Haltbarkeit. Make-up ist neuerdings ein Puder, der sich nach dem Auftragen in eine pflegende Creme verwandelt. Die Kosmetikunternehmen müssen sich ständig über die neuesten Trends informieren, um optimal auf die Bedürfnisse des Verbrauchers eingehen zu können.

Vertriebstalente gesucht

„Wo Konsumgüter im Vordergrund stehen, kommt dem Marketing und Vertrieb natürlich immer eine wichtige Funktion zu. Deshalb bieten sich in diesem Bereich auch gute Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen“, sagt Wiebke Kohl, Personalreferentin bei Yves Rocher. Für den Einstieg ist ein betriebswirtschaftliches Studium mit Vertiefungsrichtungen wie etwa im Marketing eine sehr gute Grundlage.

Dass vor allem Absolventen der Betriebswirtschaftslehre Chancen in Kosmetikkonzernen haben, bestätigt auch Christoph Fellinger, Mitarbeiter der Employer Brand Communication bei Beiersdorf: „Wir stellen bevorzugt Betriebswirtschaftler ein, die dann in den Bereichen Marketing und Vertrieb, im Supply-Chain-Bereich oder im Finance arbeiten.“

Ohne Praxiswissen geht nichts

In jedem Fall vorausgesetzt werden praktische Erfahrungen. Und die müssen in dem Unternehmensbereich gemacht werden, in dem der spätere Einstieg erfolgen soll. Arbeitgeber bevorzugen ein Praktikum: „Das bietet Gelegenheit, intensive Einblicke in den gewünschten Einsatzbereich zu erhalten, da Bewerber über einen längeren Zeitraum komplett ins Tagesgeschäft und in Projekte eingebunden werden“, sagt Wiebke Kohl. In jedem Fall sollten die Praktikanten eine ausreichende Zeitspanne für diese Art Erfahrung einplanen. „Generell sind mindestens vier Monate zu empfehlen“, so die Personalreferentin.

Vor allem für Tätigkeiten im Marketing und Vertrieb ist es von Vorteil, frühzeitig Erfahrungen bei Kosmetikunternehmen zu sammeln. „Hier tickt die Kosmetikbranche einfach anders, es sind viele Besonderheiten zu beachten, um auch auf emotionaler Ebene einen Zugang zum Kunden zu erhalten. Und gerade für den Verkauf von Kosmetikprodukten ist dieser sehr wichtig“, so Kohl.

Absolventen anderer Fachrichtungen haben in der Kosmetikbranche ebenfalls gute Chancen. Sie sollten sich jedoch durch Praktika oder als Werkstudenten auf den Bereich Marketing und Vertrieb vorbereiten. „Naturwissenschaftler wie Biologen oder Chemiker sind auch gefragt“, sagt Christoph Fellinger. Wenn Stellen etwa in der Forschung und Entwicklung zu besetzen sind, haben auch sie gute Karten.

Zukünftige Führungskräfte

Viele Kosmetikunternehmen bieten Trainee-Programme an. Sie bieten einen breiten Überblick über die Funktionen im Unternehmen, bevor sich der Trainee für einen Einsatzbereich entscheidet. Trainees bei Beiersdorf werden zum Beispiel in die Bereiche Marketing und Sales, Finance, Supply Chain sowie Human Resources eingeführt. Die Mitarbeiter der unterschiedlichen Abteilungen arbeiten später im Unternehmen eng zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass die Trainees all diese Stationen während ihrer Zeit als Trainee durchlaufen.

In den Programmen werden zudem zukünftige Führungskräfte ausgebildet. Trainees müssen daher fachlich gut sein, einen breiten Horizont mitbringen und vor allem den Willen haben, später eine Führungsposition einzunehmen.

Karriere als Experte

Der ;Direkteinstieg ist eine gute Alternative zum Trainee-Programm: „Er bietet eher die Möglichkeit, direkt Verantwortung zu übernehmen und sich durch Learning by Doing für die Aufgabe zu qualifizieren“, sagt die Personalreferentin von Yves Rocher. „Sie werden hier schneller zum anerkannten Experten und Ansprechpartner für bestimmte Themen.“

Ein Direkteinstieg empfiehlt sich dann, wenn Bewerber ihren gewünschten Einsatzbereich schon sehr genau eingrenzen können. Für die Expertenkarriere ist er die ideale Möglichkeit. Der Bewerber muss aber fachlich top sein.

International arbeiten

Für Tätigkeiten im internationalen Marketing und Vertrieb der Konsumgüterindustrie sind generell Auslandserfahrungen ein absolutes Muss. „Für die Zusammenarbeit mit einer ausländischen Mutter-, Tochter- oder Schwesterngesellschaft sind Sprachkenntnisse wichtig. Aber auch hinsichtlich Kultur und Arbeitsweise sind Auslandserfahrungen unerlässlich“, sagt Wiebke Kohl. Für Bewerber ohne entsprechende Erfahrungen gibt es oft während des Trainee-Programms die Möglichkeit, eine Zeit im Ausland zu verbringen.

Für Trainees ist ein Aufenthalt im Ausland oft obligatorisch, aber auch bei Direkteinsteigern werden sie gewünscht. Zum einen setzt die Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen, die sich untereinander austauschen müssen, Soft Skills wie interkulturelle Kompetenz voraus. Zum anderen müssen die international agierenden Unternehmen sich gerade in der Kosmetikbranche stark an den Bedürfnissen und Wünschen des Kunden ausrichten. „Wie erfolgreich kann ein Produktmanager sein, der zwar die Bedürfnisse des deutschen Marktes genau verstanden hat, aber nichts von denen in anderen Ländern weiß?“, fragt Fellinger. Nur wer die unterschiedlichen Bedürfnisse des Kunden auch im internationalen Kontext versteht und zudem ein Gespür für den Trend von morgen mitbringt, hat gute Aussichten auf eine Karriere in der Kosmetikbranche.


Staufenbiel Institut

Solis Images/shutterstock.com

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