JobTrends 2017: Der aktuelle Arbeitsmarkt für Ingenieure

Kurz vorweg: Ingenieure sind gefragt. Auf sie warten viele offene Stellen und ein gutes Gehalt.. Das sind die Ergebnisse unserer Studie JobTrends 2017. Wir fassen die wichtigsten Fakten für Ingenieure zusammen.

Ingenieure gehören bei Deutschlands Arbeitgebern zu den gefragtesten Absolventen – sie belegen auch im Jahr 2017 Rang drei hinter Wirtschaftswissenschaftlern und Informatikern. Vor allem in der Automotive-Branche gibt’s viele offene Stellen für Experten: 79 Prozent der knapp 300 befragten Unternehmen haben Bedarf an Ingenieuren. Gute Chancen gibt es aber auch in den Branchen Chemie/Pharma/Healthcare (86 Prozent), Handel/Konsumgüter (50 Prozent) und IT/Telekommunikation (45 Prozent).

Die Job-Aussichten werden sogar immer besser: 44 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Bedarf im Jahr 2017 steigt – mit Blick auf die nächsten fünf Jahre sind es sogar 57 Prozent. Der Einstieg in die Branche lohnt sich also.

Bevorzugte Abschlüsse

Aber mit welchem Abschluss können Absolventen punkten? Das haben wir in der Vorjahresstudie gefragt. Demnach besonders anerkannt unter Ingenieuren: Der Master, der von 94 Prozent der Arbeitgeber akzeptiert wird, dahinter folgen Uni-Diplom (65 Prozent) und FH-Diplom (58 Prozent). Der Bachelor liegt abgeschlagen auf Platz vier, wird aber immerhin von 44 Prozent der Unternehmen akzeptiert. Besonders wichtig sind die Schwerpunkte des Studiums: Sie können bei 89 Prozent der Personaler den Ausschlag geben. Die Note ist für die Hälfte der Befragten entscheidend.

Natürlich kommt es immer auf die eigene Spezialisierung an – und hier können aktuell vor allem Wirtschaftsingenieure punkten, sie liegen an der Spitze. Aber auch sonstige Ingenieurwissenschaften sind aktuell gefragt, genau wie Elektrotechnik und Maschinenbau. In der Automotive-Branche wurden im Jahr 2016 vor allem Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieure gesucht.

Wer als Ingenieur Karriere machen will, der muss Englisch sprechen. 75 Prozent der Arbeitgeber erwarten hier gute Kenntnisse – damit liegt die Zusatzqualifikation an der Spitze. Außerdem kommt es auf Praktika und Berufserfahrung an, unter die Soft Skills zählen vor allem Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Selbstständigkeit.

CareerServices

Bewerbungstrends

Du erfüllst all diese Voraussetzungen? Dann solltest du schnell deine Bewerbung abschicken – und zwar am besten digital. 55 Prozent der Unternehmen wünschen sich die Bewerbung per Online-Plattform, gefolgt von der Bewerbung per Mail (42 Prozent). Das ist das Ergebnis der Studie RecruitingTrends 2017. Den klassischen Postweg bevorzugen nur noch 3 Prozent der Personaler, auch wenn noch 59 Prozent postalische Bewerbungen akzeptieren. 

Läuft alles gut, dann können Absolventen bei 79 Prozent der Arbeitgeber den Direkteinstieg schaffen, 41 Prozent der Unternehmen stellen aber auch Trainees ein. Hierzu zählt laut unserem Arbeitgeber-Check die Deutsche Bahn, die ein spezielles Trainee-Programm für Ingenieure anbietet. Wer schon während der Uni Kontakte knüpfen will, kann das durch ein Praktikum tun (bei 94 Prozent der Unternehmen), knapp 90 Prozent bieten auch die Betreuung von Abschlussarbeiten an. Das ist im Branchenvergleich ein Spitzenwert: Hier haben Ingenieure also besonders gute Möglichkeiten.

Einstiegsgehälter

Für viele Absolventen mit die wichtigste Frage: Welches Gehalt erwartet mich? Bei 55 Prozent der Arbeitgeber können Ingenieure im Jahr 2017 zum Einstieg mit 40.000 bis 50.000 Euro Jahresgehalt rechnen, bei 20 Prozent sind 50.000 bis 60.000 Euro zu holen. Das Spitzengehalt für Einsteiger liegt zwischen 60.000 und 70.000 Euro – allerdings ist diese Summe nur bei 6 Prozent der Unternehmen möglich. 

Doch es kommt ja nicht nur aufs Geld an: Ingenieure können außerdem mit betrieblicher Altersvorsorge rechnen (bei 75 Prozent der Arbeitgeber), außerdem zahlen 58 Prozent der Chefs erfolgsabhängige Prämien und 47 Prozent stellen Ingenieuren einen Firmenwagen bereit. Das gilt beispielsweise für Daimler – allerdings müssen Absolventen erst zur Führungskraft aufsteigen, bevor es einen Dienstwagen gibt.


Staufenbiel Institut, Redaktion - 29/05/2017

Stock-Asso/shutterstock.com

Logg dich ein und bring deine Karriere voran.

Um dir dieses Unternehmen merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Um dir dieses Unternehmen merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Um dir dieses Karriere-Special merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Um dir diesen Arbeitgeber-Check merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Um dir dieses Event merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Um dir diesen Artikel merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Logg dich ein oder registriere dich, um diesen Job empfehlen zu können!

Um dir diesen Job merken zu können, logg dich ein oder registriere dich!

Logg dich ein oder registriere dich, um dieses Event empfehlen zu können!

Logg dich ein oder registriere dich, um deine Wertung zu diesem Event abgeben zu können!

Logg dich ein oder registriere dich, um deine Wertung zu diesem Beitrag abgeben zu können!

Logg dich ein oder registriere dich, um hier mitdiskutieren zu können!

Logg dich ein oder registriere dich, um diesen Unternehmensüberblick empfehlen zu können!

Logg dich ein oder registriere dich, um dieses Karriere-Special empfehlen zu können!

Passwort vergessen?

Login

Eingeloggt bleiben

Registrieren
Frau
Mann
Dein Status
  • Student
  • Berufseinsteiger
  • Young Professional*
*Bis 3 Jahre Berufserfahrung

Ich akzeptiere die AGB und Datenschutzbestimmungen.

 

Ich akzeptiere den Erhalt vom Staufenbiel Institut Newsletter.

Jetzt Karriere starten!