Hannover Rück

Senior Underwriter: Arbeiten bei der Versicherung mal anders

Sascha Bruns arbeitet als Senior Underwriter in der Abteilung Retrocessions & Capital Markets bei dem Rückversicherer Hannover Rück. Er gibt Einblicke in seine Arbeit bei dem Versicherer für Versicherungen.

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Sascha Bruns arbeitet als Senior Underwriter in der Abteilung Retrocessions & Capital Markets bei dem Rückversicherer Hannover Rück.

 

 

Worum geht es in Ihrem Job?
Wir als Rückversicherer kaufen als festen Bestandteil unseres Risikomanagements Rückversicherungsschutz ein. Das nennt sich dann Retrozession und stellt das Ende der Versicherungskette dar. Im Fokus meiner Zuständigkeit im Bereich Retrocessions & Captital Markets steht dabei der Schutz unseres Eigenkapitals vor den finanziellen Auswirkungen großer Naturkatastrophenereignisse. Womit verbringen Sie die meiste Zeit in Ihrem Job? Einen großen Teil der Arbeit macht die Zusammenstellung von Informationen zu Rückversicherungsbeständen, sogenannten Portfolios, aus, z. B. Schaden- und Aggregatsinformationen oder Prämien- und Haftungsinformationen. Außerdem führen wir Interviews mit den verantwortlichen Underwritern und lassen uns erklären, was in den Portfolios passiert ist und wie die Pläne für das nächste Jahr aussehen. Darauf aufbauend platzieren wir die Katastrophenschutzdeckungen. Unsere Einschätzungen und die erfolgreiche Umsetzung der Platzierungsziele nehmen Einfluss auf strategische Entscheidungen der Geschäftsführung und damit auf die Gesamtentwicklung des Unternehmens.

Was macht Ihren Job schwierig?
Große Naturkatastrophen sind zwar Ereignisse mit niedriger Frequenz, dafür aber mit hohen Schadenssummen und entsprechenden Auswirkungen auf die (Rück-) Versicherungsindustrie. In einem solchen Fall sind wir nicht nur intern gefordert, unseren Beitrag zu dem folgenden „Mega- Loss-Prozess“ zu leisten, sondern auch unsere Retrozessionsstrategie den neuen Marktgegebenheiten anzupassen. Heutzutage können aber auch die Entwicklungen auf den Kapitalmärkten Einfluss auf die Retro-Kapazitäten haben, da ein Großteil dieses Angebots inzwischen über institutionelle Investoren in den Rückversicherungsmarkt gelangt. In solchen Momenten zahlen sich dann langjährige Geschäftsbeziehungen aus und man merkt, wie ausschlaggebend auch heute noch die menschliche Komponente in unserem Geschäftsfeld ist. Ein über die Jahre aufgebautes Vertrauensverhältnis zu den Geschäftspartnern ist durch nichts zu ersetzen. Wer keinen Spaß am Umgang mit Menschen aus allen Kulturen hat, der ist in diesem Beruf falsch.

Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Nach dem Wehrdienst ließ ich mich zum Versicherungskaufmann ausbilden. Damals hörte ich zwar davon, dass es Rückversicherungen gibt, aber das Wissen, das uns dazu vermittelt wurde, war mager. Dann ging ich an die TH Köln, um BWL mit Schwerpunkt Versicherungswesen zu studieren. Während eines Praktikums konnte ich feststellen, wie vielfältig und international das Rückversicherungsgeschäft ist. Das hat mich begeistert und nach meinem Studium bewarb ich mich für das Traineeprogramm bei der Hannover Rück.

Was war ein entscheidendes Ereignis in Ihrer Laufbahn?
Das war der Umzug nach Hannover. Freunde fragten mich seinerzeit: „Bist du verrückt? Willst du wirklich aus Köln nach Hannover ziehen?“ Heute kann ich sagen, dass dies definitiv die richtige Entscheidung war. Man lernt hier - zum Glück – nie aus. Darüber hinaus habe ich hier viele nette Kollegen und Freunde gefunden und die Lebensqualität in Hannover stimmt einfach.

Was ist Ihnen vom Trainee-Programm besonders in Erinnerung geblieben?
Ich arbeitete zum Ende meines Traineeprogramms drei Monate lang bei unserer Tochtergesellschaft auf Bermuda. Ich wusste zu der Zeit schon, dass ich nach Abschluss meiner Ausbildung Katastrophenschutzdeckungen für die HR-Gruppe platzieren würde. Bermuda ist unser Competence Center für die Katastrophen-Rückversicherung. Die Zeit dort war definitiv ein Highlight.

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