Praktikant (m/w) für Projekte im Bereich Veränderungsmanagement/Lean Management bei ZF Friedrichshafen

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Praktikant (m/w) Veränderungsmanagement / Lean Management


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Praktikant (m/w) Veränderungsmanagement / Lean Management

Responsibilities:
  • Mitarbeit im Veränderungsmanagement des Werkzeug- und Messmittelbaus
  • Unterstützung der Lean-Management-Methoden
  • Übernahme von eigenen, kleinen Projekten
  • Eigenständige Durchführung von Analysen und Auswertungen
  • Erstellung von Dokumentationen, Präsentationen und Schulungsunterlagen
  • Aktive Unterstützung in aktuellen Fragestellungen sowie bei KVP-Maßnahmen
Requirements:
  • Student/in Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau oder Pädagogik
  • Routinierter Umgang mit MS Standardsoftware
  • Erfahrung im Umgang mit SAP von Vorteil
  • Hohe Eigeninitiative, Belastbarkeit und Flexibilität
  • Analytische, kreative und zielorientierte Denk- und Arbeitsweise
  • Hohe soziale Kompetenz wird vorausgesetzt
  • Gute bis sehr gute Deutschkenntnisse
Professional Section: Change Management
Beginn:
ab sofort, Dauer: 4 - 6 Monate oder länger im Rahmen des Studiums
Vorabinformationen erhalten Sie bei:
Frau Sabrina Wilacker
Tel.: +49 9721 98-5182

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ZF spielt weltweit in der absoluten Top-Liga der Autozulieferer. Besonders für Ingenieurabsolventen bieten sich viele Jobchancen. Für Einsteiger besonders interessant: Das Unternehmen treibt viele Innovationen voran, zum Beispiel im Bereich Elektromobilität.

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ZF Race Camp

Interview mit ZF

Interview mit ZF


Juni 2015 von
Markus Gerharz

Interview mit Martin Frick, Leiter Personalmarketing, und Alexander Neu, Ingenieur im Bereich Forschung & Entwicklung

Beim ZF Race Camp können Studenten zwei Tage lang ihren Rennwagen das Feintuning für die Formula Student verpassen. Im Doppelinterview sprechen zwei Experten über den Event und den Einstieg in die Automotive-Branche: Martin Frick, Leiter Personalmarketing bei ZF Friedrichshafen, und Alexander Neu, ehemaliger Race-Camp-Teilnehmer und heute Ingenieur im Bereich Forschung & Entwicklung.

Herr Frick, das ZF Race Camp ging dieses Jahr zum achten Mal über die Bühne. Gab es ein persönliches Highlight für Sie?
Absolut. Die leuchtenden Augen der Studenten, als DTM-Sieger Marco Wittmann sich ihre Rennwagen angeschaut hat, das war schon toll. Das Team aus Dresden hat die Chance sogar genutzt und gleich sein Auto signieren lassen.

Martin Frick
Leiter Personalmarketing

Warum veranstalten Sie als Unternehmen einen solchen Event, der ja sicher eine Stange Geld kostet?
Die Kosten sind gar nicht so hoch, wie man vielleicht denkt. In erster Linie glauben wir, dieser Event bringt allen Beteiligten mehr, als wenn wir als Sponsor einfach nur Geld geben und einen Firmenaufkleber auf die Autos kleben. Es geht darum, dass die Studenten etwas lernen, Projekterfahrung sammeln und ihren Rennwagen den letzten Schliff für die Formula Student geben können. Sie bekommen Tipps von unseren erfahrenen Ingenieuren und können ihre Autos auf der Teststrecke ausprobieren. Diese Chance haben viele Teams übrigens nur selten.

Nutzen Sie das Race Camp auch gezielt zum Recruiting?
Der Event hat natürlich einen positiven Imageeffekt auf unser Personalmarketing. Wir können den Studenten unser Unternehmen aus nächster Nähe und ganz persönlich zeigen. Es gibt Werksbesichtigungen, Testfahrten und Gespräche mit Mitarbeitern. Wir agieren dabei aber sehr zurückhaltend. Hostessen, die etwa mit Jobangeboten von Team zu Team gehen, wird es nicht geben. Trotzdem sind mittlerweile 120 ehemalige Race-Camp-Teilnehmer bei uns angestellt.

Herr Neu, Sie sind einer dieser Alumni. Hand aufs Herz: Hatten Sie ZF Friedrichshafen schon vor dem Race Camp auf der Liste Ihrer möglichen Arbeitgeber?
Im Hinterkopf ganz sicher. Aber durch die Formula Student und das Race Camp hat sich das Interesse natürlich noch verstärkt. Letztlich hat mich dann kurz vor Ende meines Studiums ein Kommilitone auf die offene Stelle in der Vorentwicklung bei ZF aufmerksam gemacht. Ich habe mich beworben und den Job bekommen.

So wünschen Sie sich das sicher öfter, Herr Frick. Spüren Sie bei ZF einen Fachkräftemangel bei Absolventen mit technischen Abschlüssen?
Durch unsere Bekanntheit als Arbeitgeber sind wir insgesamt in einer vergleichsweise guten Situation. Wir erhalten im Jahr rund 90.000 Bewerbungen. Aber es gibt durchaus Spezialistenstellen, die auch für uns nicht leicht zu besetzen sind. Elektrotechniker oder Software-Entwickler sind zwei Beispiele.

Bild: ZF Friedrichshafen

Fahrzeugtechnik und Maschinenbau galten lange als klassische Einstiegsfächer in den Automotive-Bereich. Hat sich das durch Trends wie E-Mobility, IT im Auto oder Leichtbau verändert?
Eigentlich nicht, diese Klassiker gelten immer noch. Durch Innovationsfelder wie "Connected Car" gewinnen parallel aber auch Elektrotechnik und Informatik an immer größerer Bedeutung. Absolventen, die fächerübergreifendes Wissen mitbringen, haben beste Einstiegschancen.

Welche Abschlüsse empfehlen Sie jungen Studenten, damit sie später einen Automotive-Job bekommen?
Wenn ich an das autonome Fahren als weiteres großes Zukunftsthema denke, sind sicher ein Bachelor in Elektrotechnik und ein Master im Maschinenbau eine gute Kombination.

Was müssen Nachwuchsingenieure heute mitbringen, um die Herausforderungen des Jobs zu meistern? Wie haben sich die Anforderungen im Laufe der Jahre geändert?
Früher gab es klare Schnittstellen. Ingenieure hatten ihren definierten Bereich, mit dem sie sich beschäftigt haben. Heute müssen sie stärker das große Ganze im Blick haben und auf die Auswirkungen ihrer Arbeit achten. Sie müssen immer auch berücksichtigen, welche Folgen ihr Tun für Kollegen in anderen Bereichen hat.

Projekte wie die Formula Student Germany (FSG) sollen diesen Blick schärfen. Herr Neu, was hat Ihnen die Teilnahme am Race Camp und der FSG gebracht?
Vor allen Dingen konnte ich mein theoretisches Wissen aus dem Studium in der Praxis testen. Ich habe Verkehrstechnik mit der Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik auf Diplom studiert. Zunächst hatte ich deshalb vor allem die Technik im Blick. Mit der Zeit habe ich gelernt, auch andere Dinge nicht aus den Augen zu verlieren. Zum Beispiel, was die Technik, die wir uns da überlegen, eigentlich am Ende kostet.

Herr Frick, ZF ist seit 2002 bei der Formula Student dabei und Sie persönlich haben das Race Camp dieses Jahr zum vierten Mal organisiert. Wie haben sich die Wettbewerbe und die Leistung der Studenten verändert?
Mir fällt auf, dass die jungen Ingenieure mehr Gespür für das Design der Autos entwickelt haben. In den ersten Jahren sahen viele Rennwagen noch aus wie Panzer oder bestenfalls wie ein Silberpfeil. Heute sehen alle aus wie kleine Formel-1-Wagen.

Und was hat sich technisch getan?
Im Race Camp waren dieses Jahr 13 E-Autos und nur neun konventionelle am Start. Daran sieht man, dass Elektromobilität eine immer größere Rolle spielt. Für die jungen Ingenieure ist es das spannendere, weil innovativere und neuere Feld. Außerdem spielen Fragen der Sicherheit mittlerweile eine große Rolle.

In der breiten Öffentlichkeit hat man eher das Gefühl, dass E-Autos nicht so richtig durchstarten. Woran liegt das?
Das empfinde ich anders. Ich sehe immer mal wieder einen BMW i3 auf der Autobahn und überlege selbst mir als nächstes ein E-Auto zu kaufen. Der Knackpunkt ist sicherlich die Infrastruktur mit E-Tankstellen. Aber hier ist die kritische Grenze meiner Meinung nach überschritten.

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